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Newsletter zur Weltklimakonferenz (COP31) - 3. November 2026 -
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Liebe Mitglieder und Freund:innen von Eine Erde,
in der kommenden Woche starten die internationalen Klimaverhandlungen in Antalya. Die Türkei ist Gastgeber der diesjährigen UN-Klimakonferenz (COP 31) vom 9. bis 20. November gemeinsam mit Australien, die den Vorsitz der Verhandlungen übernehmen. Während in den vergangenen Jahren bei den Verhandlungen die Ausgestaltung des Pariser Klimaabkommens im Vordergrund standen, kommt es jetzt auf die Umsetzung der Vereinbarungen der Staatengemeinschaften an. Die gastgebenden Staaten schlagen als zentralen Gegenstand der Verhandlungen ein globales Ziel von 35 % Elektrifizierung des Endenergiebedarfs bis 2035 vor.
Wie sehen die kirchlichen Akteure die bevorstehende Weltklimakonferenz? Eine Reihe von Eine Erde-Mitgliedsorganisationen wie Brot für die Welt, Misereor oder die KLJB werden die Verhandlungen vor Ort begleiten und beobachten. Viele Organisationen haben ihre Forderungen veröffentlicht. Wir möchten daher mit einem Sonder-Newsletter auf Informationen und Aktionen rund um die COP31 aus dem kirchlichen Raum aufmerksam machen.
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Aktionen anlässlich der Weltklimakonferenz
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Einladung zum "Gebet für unsere Erde"Kommt Ihnen diese Aktion bekannt vor? Vor genau einem Jahr haben wir auf Initiative aus dem Netzwerk an dieser Stelle dazu eingeladen, während der Weltklimakonferenz das "Gebet für unsere Erde" von Papst Franziskus in allen Gottesdiensten einzubinden. Da dies im vergangenen Jahr auf positive Resonanz gestoßen ist, möchten wir auf das Gebet erneut als einfach umzusetzende Möglichkeit hinweisen, sich als Christ:innen auf diese Weise für Klimagerechtigkeit einzusetzen. Das Gebet steht im Schlussteil der Enzyklika Laudato si' von Papst Franziskus. Es ist ausdrücklich als Gebet für alle formuliert und ökumenisch einsetzbar. Auf der Eine Erde-Website finden Sie dazu weitere Anregungen, wie das Gebet angewendet werden kann, sowie Materialen zum Herunterladen (Plakat, Social Media). Mit dem Gebet können wir in der bundesweiten Ökumene während der Weltklimakonferenz ein positives und bestärkendes Signal setzen. > MEHR ERFAHREN |
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Klimastreik am 13. November 2026 zur Halbzeit der COP31
Am 13. November 2026 steht der nächste globale Aktionstag der Fridays for Future anlässlich der UN-Klimakonferenz an. Auch in Deutschland will die Klimabewegung rund um die Fridays for Future mit bundesweiten Demonstrationen viele Menschen auf die Straßen bringen. Unter dem Motto #PayYourClimateDebt! fordert die Klimabewegung, dass Deutschland seine Zusagen zur Klimafinanzierung auf der COP31 einhält. Die Churches for Future rufen als Teil der Bewegung ebenso zum Klimastreik am 13. November 2026 auf. > MEHR ERFAHREN |
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Mit dem Rad zur COP31: 3.200 Kilometer, null Flugmeilen
Am 31. Oktober sind die Radsportler Christoph Fuhrbach aus dem Bistum Speyer und Christian Englert von Neustadt an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz zur UN-Weltklimakonferenz in Antalya gestartet. Ihre Reise verstehen sie als Zeichen für einen ernsthaften Umgang mit der ökologischen Krise und für eine gerechtere und nachhaltigere Welt. Auf dem Weg besuchen die beiden auch fünf Projekte, die das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis fördert. Die Radreise knüpft an die Aktion „Road2COP31“ von MISEREOR an. Vom 25. Oktober bis 3. November führte diese Mitradel-Aktion von Aachen nach Passau. Fuhrbach und Englert schlossen sich der Gruppe in München an und besuchten am 2. November die Geschäftsstelle von Renovabis in Freising. Von Passau aus tragen die Radsportler das Anliegen der Aktion weiter bis nach Antalya, wo sie am 15. November ankommen wollen und dort auch Veranstaltungen rund um die COP31 besuchen. > MEHR ERFAHREN |
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Stellungnahmen kirchlicher Organisationen und Netzwerke
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Misereor: Wird die COP31 zum Wendepunkt für Klimaschutz und globale Gerechtigkeit?
Misereor ist gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort in Antalya und blickt mit drei Fragen auf die Klimakonferenz: Wie gelingt Klimagerechtigkeit? Wer bezahlt für die Folgen der Klimakrise? Wie kann der Ausstieg aus fossilen Energien gerecht und zukunftsfähig gestaltet werden? Durch Australiens Leitung der Verhandlungen erhalten auch die Anliegen der Pazifikstaaten, die besonders stark unter den Folgen der Klimakrise leiden, mehr Gewicht im internationalen Prozess. > MEHR ERFAHREN
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Kinderrechte in der internationalen Klimapolitik stärken – Forderungen anlässlich der 31. UN-Klimakonferenz
Kinder und Jugendliche gehören zu den Hauptleidtragenden des Klimawandels, dennoch sind sie in der Klimapolitik weiterhin unterrepräsentiert. Ein zentraler Ansatz für eine systematische Berücksichtigung von Kindern und ihren Rechten im Gesamtrahmen ist der „Expert Dialogue on Children and Climate Change”. Die nationale Koalition, zu der auch die Kindernothilfe gehört, fordert daher, auf der COP31 hierfür ein eigenes Mandat zu schaffen, um Maßnahmen gegen die überproportionalen Auswirkungen des Klimawandels auf Kinder besser zu koordinieren und systematischer auszurichten. > MEHR ERFAHREN
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Forderungen zur COP 31: Allianzen für eine gerechte und sichere Zukunft
Die Klima-Allianz Deutschland, in der rund 50 kirchliche Organisationen vertreten sind, und der Verband entwicklungspolitischer und humanitärer Nichtregierungsorganisationen (VENRO) fordern die Bundesregierung zur COP 31 auf, ein verlässlicher Partner in der internationalen Klimapolitik zu bleiben und Verantwortung in Zeiten globaler Krisen zu übernehmen. Deutschland sollte deshalb eine neue Klimafinanzierungszusage für einkommensschwache Länder machen sowie Vorreiter-Allianzen für die Abkehr von fossilen Energien stärken. > MEHR ERFAHREN |
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Appell von Glaubensgemeinschaften für eine europäische Führungsrolle bei der COP31
75 christliche Organisationen und Netzwerke aus ganz Europa fordern gemeinsam mit ELSiA die Europäische Union auf, bei der COP31 Führungsstärke zu zeigen. In ihrem auf ihrem Glauben basierenden Appell drängen sie auf entschlossenere Maßnahmen in den Bereichen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, Klimafinanzierung, gerechter Wandel und Agrarökologie, wobei die Solidarität mit gefährdeten Gemeinschaften im Mittelpunkt des Klimaschutzes stehen sollte. > MEHR ERFAHREN |
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ÖRK: Afrikanische Kirchen fordern Maßnahmen zur Einhaltung der Klimaschutzverpflichtungen
Glaubensgemeinschaften und Kirchen in Afrika fordern mit einer neuen Kampagne "Africa Can’t Wait: Interfaith Voice for Just Climate” die konsequente Umsetzung bestehender Klimaschutzverpflichtungen - auch schon mit Blick auf die Weltklimakonferenz COP32 im November 2027 in Addis Abeba, Äthiopien. Die lokalen Maßnahmen in den Bereichen Anpassung, Resilienz, erneuerbare Energien, Renaturierung und naturbasierte Lösungen würden etwa durch Dürren, Überschwemmungen oder Vertreibungen zunichte gemacht. Die Gemeinschaften fordern eine verlässliche Klimafinanzierung und das Ende leerer Versprechungen der Industriestaaten. Wer mehr zum Klimaengagement des Ökumenischen Weltkirchenrats erfahren möchte, kann dies auch über den WhatsApp-Kanal tun, der aktuelle Infos auch zur COP31 enthält. > MEHR ERFAHREN |
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Veranstaltungen zur COP31 von kirchlichen Organisationen
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Wem gehört die Klimakonferenz? | 15. November 2026 in Bonn
Wieso ist in den letzten Jahren die Bonner Vorkonferenz für die UN-Weltklimakonferenz (COP) und unser demokratisches Recht auf Versammlung global so wichtig geworden? In der Diskussion & Live-Schaltung zur UN-Konferenz mit Rose Wanjiku und Ayshka Najib geht es darum wie Bonn maßgeblich die globale Klimademokratie gestaltet. Die Veranstaltung der Evangelischen Akademie im Rheinland findet im Rahmen der Fotoausstellung zur Klimakonferenz vom 12. bis 15.11.2026 im Haus der Kirche in Bonn statt. > MEHR ERFAHREN
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UN-Klimakonferenz COP 31 - Erfolg oder Misserfolg? | online 27. November 2026 um 10 UhrDie jährlichen UN-Klimakonferenzen sind die Orte, an denen sich jedes Jahr die Vertreter:innen der Mitgliedsländer und Expert:innen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft weltweit treffen, um über Fortschritte im Klimaschutz zu beraten. In den letzten Jahren entstanden auf den COPs einige wichtige gemeinsame Abkommen, die richtungsweisend für die Klimaschutzdebatte weltweit waren und sind. Im Gespräch mit der Klimaexpertin Sabine Minninger von Brot für die Welt wird eine Bilanz der COP 31 gezogen: Welche Themen wurden verhandelt? Welche Fortschritte wurden erzielt? Wie beurteilt die Zivilgesellschaft das Treffen? > MEHR ERFAHREN |
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CIDSE: Veranstaltungen während der COP31Das internationale katholische Netzwerk CIDSE veranstaltet während der COP31 eine Reihe von Side Events zu verschiedenen Themenschwerpunkten der Klimakonferenz mit Expert:innen aus aller Welt. Die Veranstaltungen werden zum Teil live übertragen. > MEHR ERFAHREN |
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