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Aktuelles aus dem Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit
- 20. April 2022 -


Nachrichten aus dem Netzwerk


Brot für die Welt zum Bericht des Weltklimarats

Der Weltklimarat (IPCC) zeigt, dass nur mit schnellem und entschlossenem Handeln die Klimaziele noch zu erreichen sind. Zum dritten Teil des 6. Sachstandsberichts des Weltklimarates (IPCC) sagt Dagmar Pruin, die Präsidentin von Brot für die Welt: „Wir können uns angesichts der Klimakrise nicht aussuchen, ob wir handeln oder nicht. Klimaschutz ist und bleibt ökonomisch, politisch und ethisch die einzig richtige Wahl, denn Klimaschutz kann sozial gerecht gestaltet werden, die Folgen der Klimakrise nicht. Weltweit wirksamer Klimaschutz muss mit der Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen verzahnt werden." > MEHR ERFAHREN

Kindernothilfe: Mit Musik gegen den Klimawandel

Mit dem Musikprojekt EARTH•CHOIR•KIDS engagiert sich der musikalische Botschafter der Kindernothilfe, Reinhard Horn, für Kinder und Jugendliche, um mit ihnen gemeinsam die Themen Klimawandel und soziale Gerechtigkeit musikalisch aufzugreifen. Dazu ist gerade eine CD mit 18 Klimasongs sowie ein Song- und Projektbuch erschienen. „Jeder und jede von uns trägt ein Stück Verantwortung und ist aufgerufen, sich um das Wohlergehen der Erde zu kümmern“, fasst Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif das Anliegen des Projektes im Vorwort des Songbuchs zusammen. Für die Produktion konnten namhafte Gastmusiker gewonnen werden – u.a. das Orchester der Dresdner Staatsoperette. Zudem entstand eine Reihe der Songs in Zusammenarbeit mit internationalen Musikerinnen und Musikern aus Ghana, dem Senegal, aus Kamerun, Argentinien, Chile, Grönland und von der Südseeinsel Tuvalu. > MEHR ERFAHREN 

#KLIMAL: Klimaschutz und Jugendpastoral

Mit seinem neuen Projekt #KLIMAL setzt der BDKJ in der Erzdiözese Freiburg in den kommenden drei Jahren Impulse beim Thema Klimaschutz in der Jugendpastoral. Das Projekt, das durch Mittel des Klimaschutz-Fonds der Erzdiözese ermöglicht wird, bietet Gruppen aus allen Bereichen der Jugendarbeit Beratung, Förderung und Vernetzung für eigene Klimaschutzideen.  > MEHR ERFAHREN 

Buchveröffentlichung „Zukunft angesichts der ökologischen Krise? – Theologie neu denken“

Die ökologische Krise richtet grundlegende Fragen an den christlichen Glauben und die Theologie. Stimmen unsere Bilder und Erzählungen von Gott, vom Menschen, von der Mitschöpfung noch? Muss das Verhältnis des Menschen zur Mitschöpfung, das Verständnis von Sünde und Erlösung neu gedacht werden? Was können alte und neue theologische Vorstellungen dazu beitragen, die Gegenwart so mitzugestalten, dass eine gute Zukunft für alles Leben möglich ist? Diese Fragen standen im Fokus einer digitalen Tagung im Juni 2021. Die Vorträge dieser Veranstaltung sowie weitere passende Beiträge sind jetzt in einem Sammelband bei der Evangelischen Verlagsanstalt GmbH erschienen. > MEHR ERFAHREN

Bistum Trier vertreten im neuen Nachhaltigkeitsrat

Um neue Impulse zur Nachhaltigkeit aus der Wissenschaft aufzugreifen und alle wichtigen Facetten zu berücksichtigen, hat die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, einen „Zukunftsrat Nachhaltige Entwicklung Rheinland-Pfalz“ ins Leben gerufen. Der Zukunftsrat soll die Landesregierung beraten und dazu beitragen, den Nachhaltigkeitsgedanken in der Gesellschaft stärker zu verankern. Aus dem Bistum Trier ist Ludwig Kuhn, der Leiter der Diözesanstelle Weltkirche (DWK) im Bistum Trier, in den Rat berufen worden. > MEHR ERFAHREN

Auf Schöpfungstour durch das Erzbistum Köln

Als Kirchen können wir einen wichtigen Beitrag zum Thema Klimaschutz leisten. Viele Gemeinden setzen aus eigener Initiative Maßnahmen zum Erhalt der Schöpfung um. In Gesprächen fiel aber immer wieder auf, dass das Engagement und die Unterstützungsmöglichkeiten des Erzbistums bei diesem Thema wenig bekannt sind. Mit der Schöpfungstour möchte das Erzbistum Köln dies ändern – denn Schöpfungsverantwortung ist ein Thema, bei dem wir alle zusammen Hand in Hand Schritte nach vorne gehen können. Der „Schöpfungs-Fahrradanhänger“ bringt das Thema Schöpfungsverantwortung in der Gemeinde ins Gespräch – auch bei Gemeinden, die schon längst aktiv geworden sind. > MEHR ERFAHREN 

Erzbistum Köln: Moratorium für fossile Heizungen

Mit einem Schrei­ben an alle Kirchen­vor­stände im Erz­bistum Köln hat Monsig­nore Markus Bosbach, Lei­ter der Haupt­abtei­lung Ent­wick­lung Pas­torale Ein­heiten im Erz­bischöf­li­chen General­vikariat, ein Mora­torium für fossile Kirchen­hei­zun­gen in Kraft ge­setzt. Das Mora­torium setzt bis zum 31. Dezem­ber 2022 die Bear­beitung von An­trägen zu Neu­bauten von Kirchen­heizungen mit fossilen Energie­trägern aus. Bosbach verweist auf die Dringlichkeit zum Handeln und die hohen Einsparpotentiale in Kirchenräumen. Bis zum Jahresende prüft eine Arbeitsgruppe alternative und nachhaltige Lösungen für die Wärmeversorgung. > MEHR ERFAHREN 

Ev. Akademie im Rheinland: Zukunft denken

Wir dürfen nicht länger an der Klimakrise vorbeisehen und müssen die Spielräume nutzen, die wir noch haben. Wie kann eine gute Zukunft aussehen? Die Politik muss Rahmenbedingungen setzen, Forschung und Technologie können umweltfreundlichere Lösungen anstoßen. Gleichzeitig brauchen wir einen kulturellen Wandel, der dem „Schneller-höher-weiter“ neue Bilder für ein erfülltes Leben entgegensetzt. Welche gesellschaftlichen Werte, welche christlichen Traditionen können uns den Weg in eine gemeinsame, hoffnungsvolle Zukunft weisen? Der Themenschwerpunkt 2022 „Zukunft denken“ der evangelischen Akademie im Rheinland gibt dazu Impulse. > MEHR ERFAHREN 

EKM: Klimawald wächst weiter

Der Klimawald der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) wurde dank Spenden und Kollekten der Bundesgartenschau 2021 in Erfurt um 400 Weißtannen, 900 Rotbuchen, 30 Bergahornen, 20 Vogelkirschen sowie 80 Sträuchern als Vogelschutz-Gehölze und zur Waldrand-Gestaltung erweitert. Durch den Klimawald soll langfristig, nachhaltig sowie anschaulich das ausgestoßene CO2 kompensiert und gespeichert werden. Ausgewählt wurde ein artenarmer Nadelwald der EKM in Hohenleuben, der nicht standortgerecht bepflanzt war und durch die Folgen des Klimawandels und Wetterextreme vorgeschädigt ist. Der forstliche „Umbau“ erfolgt seit 2018 mit den standortgerechten Baumsorten, um den Wald für den Klimawandel zu stabilisieren und die Biodiversität zu erhöhen. > MEHR ERFAHREN 

"Welterschöpfungstag 2022" | Aktionstag 2. Mai 2022

Der Welterschöpfungs- oder Erdüberlastungstag rückt immer weiter nach vorne im Jahr. Die damit verbundene Dramatik nehmen die Erzdiözese Freiburg und die Katholische Akademie zum Anlass, in der Dekade bis 2030 jährlich den deutschen »Welterschöpfungstag« mit einem Aktionstag zu begehen: Was muss und was kann sich ändern an unserem Lebensstil? Und wo steht die Erzdiözese Freiburg auf dem Weg zu ihrem Ziel der Klimaneutralität bis 2030? 2022 wird das Schwerpunktthema Ernährung und Landwirtschaft sein. Nach Vorträgen und Gesprächen am Vormittag wird dieses Thema am Nachmittag in Workshops mit Expert*innen vertieft. > MEHR ERFAHREN 

"Wachstum ohne Grenzen?" | Tagung 13.-14. Mai 2022 in Bensberg

Die Tagung nimmt den 50. Jahrestag des Berichts „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome zum Anlass, um sich mit dem Wirtschaftswachstum und seiner historischen und aktuellen Kritik auseinanderzusetzen. Lange schien es so, als sei die Diskussion über das Wirtschaftswachstum und seine Folgen auf der öffentlichen Agenda hinter anderen Herausforderungen zurückgetreten. Doch in jüngster Zeit haben die mit dem Wachstum verbundenen Fragen wieder erhebliche Beachtung gefunden. Mit Bewegungen wie Fridays for Future und der Postwachstumsökonomie hat die Wachstumskritik international neue Anhänger*innen gefunden. Auch in der katholischen Kirche scheinen wachstumskritische Positionen mit Papst Franziskus einen starken Befürworter zu haben. Doch vertreten die christlichen Kirchen nicht geschlossen eine kritische Position zum Wirtschaftswachstum und seinen Grenzen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der christlichen Sozialethik. > MEHR ERFAHREN 

Schöpfungsfreundliche Verpachtung von Kirchenland | 18. Mai 2022

In Anbetracht des drastischen Rückgangs der biologischen Vielfalt wird der Ruf nach einer „schöpfungsgerechten“ Bewirtschaftung von Kirchenland zunehmend lauter. Wie können Kirchengemeinden dem Rechnung tragen? Darüber diskutieren unter anderen Dr. Heinrich Bottermann (Staatssekretär im NRW-Umweltministerium), Hans-Joachim Wefers (Superintendent Kirchenkreis Kleve), Umweltbischof Rolf Lohmann und Dr. Barbara Hendricks (Bundesumweltministerin a.D.). Die Veranstaltung wird ausgerichtet vom Arbeitskreis Handeln für die Schöpfung der Natur- und Umweltschutzakademie NRW. Der Arbeitskreis ist besetzt mit Vertreterinnen und Vertretern der evangelischen Landeskirchen und der katholischen (Erz-) Bistümer in NRW. > MEHR ERFAHREN 

"Das große Ganze" | Tagung 20.-22. Mai 2022 Tutzing

Wie kann der Wandel meines Bewusstseins und Handelns zu einer zukunftsfähigen Welt beitragen? Eine interaktive Tagung, um gemeinsam über grundlegende Fragen des Menschseins im Anthropozän zu reflektieren und je für sich selbst konkrete Schritte zu finden. Mit Workshops zu Tiefenökologie, Nachhaltigem Aktivismus und Achtsamkeit / Podien zu Bewusstseinswandel und Politik mit Aktivist*innen, Wissenschaft, Politik und Unternehmen. Es gibt 10 Tagungsstipendien für Menschen unter 35! > MEHR ERFAHREN 

"Klimagerechtigkeit aus der Sicht des Globalen Südens“ | Online-Veranstaltung 23. Juni 2022

Historisch ist der Globale Norden für den allergrößten Anteil des Ausstoßes verantwortlich. Welche Konsequenzen hat das für Konsum- und Produktionsmuster in Nord und Süd? Welche Konsequenzen ergeben sich aus einer gerechten Verteilung? Durch massive Förderung und Verbrennung fossiler Energieträger in der Vergangenheit wurde bei uns im globalen Norden Industrie- und Technologiekapital angehäuft. Welche Verantwortungen ergeben sich dadurch für uns? Madeleine Wörner wird in ihrem Impuls über die Erfahrungen MISEREORs innerhalb der globalen Klimakrise berichten und dabei insbesondere auf Fragen der Klimagerechtigkeit zwischen dem Norden und dem Süden unserer Welt eingehen. > MEHR ERFAHREN 

Inklusive Generationengerechtigkeit | Seminar 1.-3. Juli 2022

Sich für eine „lebenswerte Zukunft unserer Enkelkinder“ einzusetzen, ist ein wiederkehrendes Motiv. Doch dieses Bild lässt sich auch auf Menschen und Enkelkinder auf anderen Kontinenten oder in anderen Regionen übertragen. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, welche Verantwortung trägt die eigene Generation? Welche tragen wir selbst als Individuum und lässt sich die Verantwortung für den Schutz der Umwelt überhaupt einer bestimmten Gruppe zuordnen? Wie schaffen wir es, gemeinsam und als Individuum einen nachhaltigen Beitrag für eine klima- und umweltsensible Generationengerechtigkeit zu leisten? Das partizipativ und interaktiv angelegte Seminar ermöglicht einen moderierten Austausch im Plenum und eröffnet einen Raum der Selbst- und Gruppenreflexion. > MEHR ERFAHREN

Klimaschutz in Caritas und Diakonie | Symposium 29.-30. September 2022 in Berlin

In den Bereichen der Caritas und Diakonie liegen hohe Potenziale für einen wirksamen Klimaschutz. Entsprechend arbeitet der Deutsche Caritasverband und die Diakonie Deutschland darauf hin, dass ihre Einrichtungen, Dienste und Verbände zukünftig klimaneutral sind. Mit fachkundigen Expert*innen aus den Bereichen Klimawissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft wollen Diakonie, Caritas und VRK sowohl die Notwendigkeiten und Anforderungen an einen sozial gerechten Klimaschutz als auch die Rolle von Caritas und Diakonie als Motor für einen ambitionierten Klimaschutz erörtern. Diskutieren Sie u. a. mit Klimawissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Schellnhuber, der Energie- und Klimaschutzexpertin vom Öko-Institut e.V. Dr. Katja Schumacher, dem Präsident der Diakonie Deutschland Ulrich Lilie und dem Vorstand des Deutschen Caritasverbandes Steffen Feldmann. > MEHR ERFAHREN 

Mehr als 100 Mitglieder im ÖNK

In den vergangenen Wochen haben wir die Marke von 100 Mitgliedern überschritten! Wir freuen uns, dass wir in den vergangenen Wochen neue Mitstreitende begrüßen konnten. Neu dabei sind die evangelische Kirchengemeinde St. Jakobus in Winsen (Luhe), die Missionsärztlichen Schwestern e.V. und das Landesjugendpfarramt der ev.-luth. Kirche in Oldenburg. Herzlich willkommen!

Aktionen


Churches for Future beim Klimastreik am 25. März 2022

An vielen Orten haben Churches for Future zum Klimastreik von Fridays for Future für Frieden und Klimagerechtigkeit am 25. März 2022 aufgerufen und sich an den Protesten mit eigenen Aktionen beteiligt. Mit persönlichen Statements zu ihren Beweggründen unterstützten Kirchenleitungen wie Bischöfin Dr. Beate Hofman der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck oder Bischof Dr. Stephan Ackermann des Bistums Trier gemeinsam mit Freiwilligen, Mitarbeitenden und ehrenamtlich Aktiven unterschiedlicher Institutionen die Mobilisierung. Die Klimabewegung rund um Fridays for Future ist vom 6.-8. Mai 2022 nach Berlin zum Together for Future Kongress eingeladen. Es geht dabei um Austausch und Vernetzung, aber auch um Zukunftsfragen und die weitere Entwicklung. Am 20. Mai feiert der Aufruf Churches for Future das 3. Jubiläum. Was 2019 als Aufruf gedacht war, hat sich in den 3 Jahren als kircheninterne Bewegung etablieren können. > MEHR ERFAHREN

Politische Arbeit im ÖNK

Der Bericht des Weltklimarats hat die dramatischen sozialen und politischen Folgen der Klimakrise belegt. Zur nächsten UN-Weltklimakonferenz sollen die Themen Klimafinanzierung und Verantwortung für klimabedingte Schäden und Verluste in den Mittelpunkt gestellt werden. Mit einer Petition zur ökumenischen Schöpfungszeit im September, die von kirchlichen Gruppen und Institutionen gezeichnet werden soll, wollen wir diesen Forderungen an die Politik Nachdruck verleihen. Die Arbeitsgruppe bereitet die Aktion zusammen mit der Geschäftsstelle vor. Das nächste Treffen ist am 2. Mai 2022 um 10 Uhr. Wer Interesse hat, sich an der Arbeitsgruppe und / oder an den Aktionen zu beteiligen, melde sich gerne in der Geschäftsstelle. > MEHR ERFAHREN

Wie gelingt ethisch-nachhaltiges Investieren?

Die Kirchen haben eine besondere Verantwortung für ihre Geldanlagen. Wie kann es gelingen, dass kirchlich-institutionelle Anlager ihr Anlagevermögen nach und nach aus klimaschädlichen Geschäftsmodellen abziehen? Diese Frage versuchen wir derzeit im Gespräch mit Finanzverantwortlichen in Bistümern und Landeskirchen zu erörtern. Ein wichtiger Punkt ist dabei, die globale Perspektive und die Auswirkungen von finanziellen Entscheidungen auf unsere Partner*innen einzubringen. Zur Verdeutlichung der Zusammenhänge suchen wir nach konkreten Beispielen. Negative Beispiele gibt es wahrscheinlich zuhauf, aber lassen sich auch ermutigende Ansätze finden?  Wir sind auf der Suche nach anschaulichen Erfahrungen (negative wie positive) unserer Partnerkirchen und -organisationen und freuen uns über Rückmeldungen aus den weltweiten Beziehungen. Am 28. April um 14 Uhr wollen wir das Thema im Kreis von Mitgliedern und Interessierten weiter diskutieren und die nächsten Schritte festlegen. > MEHR ERFAHREN

Veranstaltungen


27. April 2022 - 14:30 Uhr: "Bolivien - Gemeinsam für Klimagerechtigkeit"

Eine langjährige weltkirchliche Partnerschaft verbindet die Bistümer Trier und Hildesheim mit Bolivien. Begegnung und Solidarität, entwicklungspolitisches Handeln und die Verbundenheit im christlichen Glauben sind die Merkmale der weltkirchlichen Partnerschaft. Das Thema Klimagerechtigkeit spielt eine zunehmend größere Rolle. In dem Austausch werden Katharina Nilles vom Bistum Trier und Noelia Crespo vom Bistum Hildesheim die Bolivienpartnerschaft und die Situation in Bolivien vorstellen und aufzeigen, wie das Thema Klimagerechtigkeit in der Partnerschaft in Projekten und Aktionen bearbeitet und gelebt wird. Ein aktuelles Beispiel ist das Workcamp für junge Menschen in Amazonien. Vertreter*innen aus Bolivien werden bei diesem Austausch zu Gast sein. > MEHR ERFAHREN

4. Mai 2022 - 14 Uhr: "Nachhaltig leben aus christlicher Perspektive - Erfahrungen aus Japan nach Fukushima"

Der Reaktorunfall in Fukushima im März 2011 hat in Japan zu einem Umdenken in der Energiepolitik und zu einem Bewusstseinswandel für ein nachhaltiges und klimagerechtes Leben geführt. Wie positionieren sich die Kirchen in Japan zu diesem Thema und welche Ansätze nachhaltigen Lebens verfolgen sie und setzen sie um? Mit dieser Frage wollen wir uns im Austausch mit Prof. Christoph Goro Kimura beschäftigen. Er wird in unserem Austausch einen Überblick geben über die Energiewende in Japan und die Rolle der christlichen Kirchen, ihrer Motivation für ein nachhaltiges Leben und konkrete Beispiele nennen. > MEHR ERFAHREN

16.-17. Mai 2022 ÖNK-Netzwerktreffen

Welche Ziele soll das ÖNK in den kommenden Jahren verfolgen, um klimagerechtes Handeln der Kirchen lokal und international zu erreichen? Wo sollen die inhaltlichen Schwerpunkte unserer Arbeit als ökumenisches Bündnis liegen? Wie setzen wir unsere Ziele um? Mit mehr als 100 Mitgliedern ist es an der Zeit, dass wir die Überlegungen hierzu weiter vertiefen. Einen ersten Schritt in diese Richtung sind wir mit der Mitgliederbefragung bereits gegangen. Wir haben aus Ihren Rückmeldungen einen Vorschlag für eine Strategie bis 2028 erstellt, den Sie hier finden. Wir wollen bei dem Netzwerktreffen diesen Entwurf mit Ihnen diskutieren und ihn konkretisieren. Impulse von Partner*innen aus dem globalen Süden und spirituelle Anregungen werden uns helfen, uns über die zukünftige Ausrichtung zu verständigen. > MEHR ERFAHREN

19. Mai 2022 - 14 Uhr: "Klimagerechtigkeit in den weltkirchlichen Beziehungen"

Das Bistum Limburg pflegt seit Jahrzehnten weltkirchliche Partnerschaften zu den Diözesen Alaminos (Philippinen), Kosice (Slowakei), Kumbo (Kamerun), Ndola (Sambia) und Sarajevo (Bosnien-Herzegowina). Das Bistum Limburg versteht sich weltumspannend, international, verbunden miteinander - so auch beim Thema Bewahrung der Schöpfung. Beim World Clean Up Day wird dieses Engagement sichtbar und erlebbar. Bei dem Dialog wird Johannes Ludwig, Referent für globale Vernetzung und Solidarität in der Abteilung Weltkirche im Bistum Limburg, die Aktion beim World Clean Up Day als ein Best practice vorstellen. > MEHR ERFAHREN

26.-29. Mai 2022 ÖNK auf dem Katholikentag

Das ÖNK ist auf dem 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart mit einer Kunstaktion mit dem Künstler Mathias Pelda vertreten. Gemeinsam mit den Besucher*innen soll ein Wandbild zum Thema Klimagerechtigkeit entstehen. Die Aktion findet von Donnerstag bis Samstag im Foyer im Erdgeschoss des Willi-Bleicher-Hauses statt. Da auch viele Mitglieder beim Katholikentag dabei sind, möchten wir die Gelegenheit für ein Treffen nutzen. Wir möchten Sie herzlich zum Netzwerken in das Willi-Bleicher-Haus einladen am Donnerstag, den 26. Mai von 18-20 Uhr. Dort können Sie auch die Entwicklung des Wandbildes ansehen.

Weitere Hinweise


Klimavor8: Medien in der Klimakrise

Stellen wir uns vor, die Welt geht unter – und keiner redet darüber. Was dramatisch klingt, geschieht im Kern beim Thema Klimawandel. Die Medien, die eine Debatte in die Öffentlichkeit tragen sollten, verhalten sich seltsam passiv. 28 namhafte Autor*innen, vorwiegend aus Kommunikationswissenschaft und Journalismus, belegen eindrucksvoll, wie und warum die Medien in ihrer eigenen Klima-Krise stecken. Sie zeigen auf, warum der Klimawandel eine journalistische Herausforderung ist und stellen Lösungen, Ideen und Erfahrungen vor, wie Medienschaffende besser in der Krise handeln können. > MEHR ERFAHREN

Schöpfungspädagogik als neuer Ansatz

Schöpfungspädagogik ist eine zukunftsfähige Antwort auf die drängenden Herausforderungen, die sich aus der gravierenden Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen und den damit einhergehenden gesellschaftlich-sozialen Problemstellungen ergeben. Sie basiert auf einem Naturverständnis, das den Menschen und die außermenschliche Natur interdisziplinär in den Blick nimmt, indem es naturwissenschaftliche und christlich-spirituelle Inhalte verbindet. Dr. Lucia Jochner-Freitag konzipierte Schöpfungspädagogik als neue pädagogische Fachrichtung. > MEHR ERFAHREN

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