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Aktuelles aus dem Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit
- 23. März 2022 -


Nachrichten aus dem Netzwerk


IPCC-Bericht: Weltalter der klimabedingten Schäden und Verluste bereits erreicht

Viele kirchliche Organisationen haben die Veröffentlichung des 2. Teils des 6. Sachstandsberichts des Weltklimarats, der sich mit den sozialen und politischen Folgen des Klimawandels beschäftigt, kommentiert. MISEREOR hebt hervor, dass "wir uns mitten in einer Ära der Schäden und Verluste durch die Erderhitzung befinden. Der verschleppte Klimaschutz und fehlende Investitionen in Anpassungsmaßnahmen treiben die Krisenspiralen auf der Welt, z.B. in den Bereichen Gesundheit, Frieden, Ernährung und Entwicklung, weiter an". Brot für die Welt betont, dass die soziale Ungleichheit weltweit sich weiter verschärfen wird. "Eingeschränkter Zugang zu überlebenswichtigen natürlichen Ressourcen und zu internationaler Klimafinanzierung sowie nicht vorhandene politische Teilhabe, um Unterstützung für Anpassungsmaßnahmen einzufordern, erhöhen das Risiko gewaltsamer Konflikte, für Flucht und Vertreibung". Auch der Ökumenische Rat der Kirchen unterstreicht, dass der Einsatz gegen den Klimawandel ein Einsatz für Gerechtigkeit ist.

"Ambionierte Klimapolitik bedeutet Friedenspolitik"

Die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands hat gemeinsam mit zwölf weiteren Organisationen einen offenen Brief an Bundesminister Robert Habeck gezeichnet. Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine fordern die zivilgesellschaftlichen Akteur*innen ein Ende der Abhängigkeit fossiler Energieträgerimporte. Dieses müsse gepaart sein mit einer deutlichen Steigerung der erneuerbaren Energien als auch der Energieeffizienz. Denn Klimapolitik bedeute Friedenspolitik! > MEHR ERFAHREN 

Landessynode der Nordkirche geht in Richtung Treibhausgasneutralität bis 2035

Mit großer Mehrheit hat die Landessynode der Nordkirche den aktualisierten Klimaschutzmaßnahmenplan 2022-2027 verabschiedet, mit dem die Nordkirche sich auf den Weg macht, bis 2035 treibhausgasneutral zu werden. Schon im Jahr 2015 hat die Synode den ersten Klimaschutzplan für die Laufzeit 2016 bis 2021 beschlossen. Im Vergleich zum ersten Plan skizziert der zweite konkrete Veränderungsprozesse für den Ausstieg aus der fossilen Energieversorgung. Außerdem beinhaltet der aktuelle Plan Organisationsmodelle, Zwischenziele und Transformationspfade für mehr Klimaschutz.  Sie möchten dadurch mehr Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und den Schutz der biologischen Vielfalt in ihrer Synode fördern. > MEHR ERFAHREN

EKD: "Wir engagieren uns klimagerecht"

Die EKD hat am 22. März eine Öffentlichkeitskampagne zum Thema Klimagerechtigkeit gestartet. Sie dient dazu, die hohe Bedeutung des Themas für die Evangelische Kirche und das Engagement in dieser Frage stärker öffentlich zu machen - besonders über die sozialen Netzwerke. Wer sich beteiligen möchte, kann die Statements, Videos und Links weiterverbreiten und sie mit der eigenen Praxis verknüpfen.  „Die Klimakrise erfordert unseren Glauben und unser Handeln“ - so die Ratsvorsitzende der EKD, Annette Kurschus. > MEHR ERFAHREN 

Erzbistum Paderborn setzt mit Menschenkette ein klares Signal

Mit einer großen „1,5“ aus einer Menschenkette hat das Erzbistum Paderborn am 11.3.2022 auf dem Domplatz im Rahmen der MISEREOR Kampagne "MAX-1,5°-Aktion" ein sichtbares Zeichen für den Klimaschutz gesetzt und unterstrichen, welche Bedeutung Klimagerechtigkeit im Erzbistum spielt. „Das Thema ‚Bewahrung der Schöpfung‘ ist für das Erzbistum Paderborn ein Schlüsselthema. Es soll in allen Bereichen der Kirche mitgelebt und umgesetzt werden. Dieses Engagement ist im Zukunftsbild des Erzbistums grundgelegt“, erklärt Christian Machold als Leiter der Kompetenzeinheit Schöpfungsverantwortung. > MEHR ERFAHREN 

Landesbischof auf Tour für den Klimaschutz

Klimaschutz ist für den Landesbischof der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, eine Herzensangelegenheit. Was tun für den Klimaschutz? Wie ist unser ökologischer Fußabdruck? Gleich zweimal hat er sich deshalb in den vergangenen Tagen auf den Weg gemacht und Projekte in der Landeskirche besucht: Im Loccumer Klosterforst hat Meister einen Vormittag lang Eichen in dem von Dürre, Borkenkäfer und Sturm geplagten Wald gesetzt. Im Südharz besichtige er mehrere Klimaschutzprojekte in den Kirchengemeinden. Er besuchte einzelne Standorte, die in Sachen Nachhaltigkeit und Energiemanagement beispielhaft und innovativ sind. > MEHR ERFAHREN 

Bistum Trier: "Unser Kirchturm - ein Ausrufezeichen für die Schöpfung!"

Mit dem Leuchtturm-Projekt „Unser Kirchturm – ein Ausrufezeichen für die Schöpfung!“ lädt die Umweltkommission im Bistum Trier im Jahr 2022 dazu ein, eine konkrete Initiative in der eigenen Pfarrei zu starten und so für die Schöpfung ein „Ausrufezeichen!“ zu setzen. Das Projekt richtet sich an Menschen aus Pfarrgemeinden, die an Umweltfragen interessiert sind, die sich in den Gemeinden engagieren oder die die Anliegen der Einen-Welt wie der Bolivienpartnerschaft stärken wollen. Die„Ausrufezeichen für die Schöpfung!" sollen bei einer Präsentation in der Schöpfungszeit im September vorgestellt werden. Die Initiative mit der hohen Symbolkraft dient vielleicht als gutes Beispiel für Diözesen und Landeskirchen. > MEHR ERFAHREN 

Klimaaktivist aus den Philippinen zu Gast im Erzbistum Köln

Der philippinische Klimaaktivist Mark Peñalver ist vom 20.-25. März anlässlich der Misereor-Fastenaktion „Es geht! Gerecht.“ zu Gast im Erzbistum Köln. In mehreren Veranstaltungen des Bildungswerks erläutert er seine Perspektive auf die globale Klimakrise und stellt dar, was seine Umweltorganisation Interfacing Development Interventions for Sustainability (IDIS) für das Klima macht. > MEHR ERFAHREN

"Es geht! Gerecht Stadt gestalten." | Online-Veranstaltung am 24. März 2022 19 Uhr

Besonders in der Stadt, aber auch auf dem Land: Begrünung und Klimagerechtigkeit gehören zusammen! Wieso davon die Partnerorganisation BARCIK (Bangladesch) von MISEREOR und die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau überzeugt sind, welche spannenden Projekte sie umsetzen – in Dhaka und Bayern – und welche Anregungen sie für uns alle bereit halten, darüber unterhalten sich bei diesem Stammtisch im Rahmen der MISEREOR Fastenaktion "Es geht! Gerecht." Sukanta Sen von BARCIK und Florian Demling (LWG) mit Ihnen. > MEHR ERFAHREN 

"Glaube Liebe Wandel" | Online-Kongress 30. März 2022

Die Erde zu bebauen und zu bewahren – so lautet der Auftrag an uns Menschen in der biblischen Schöpfungserzählung. Das ist leider ziemlich schief gelaufen. Wenn wir nicht rasch und radikal handeln, wird diese Erde für uns unbewohnbar werden. Es geht mittlerweile nicht mehr um einzelne Nachhaltigkeitsprojekte, sondern um eine sozial-ökologische Transformation. Was kann, will und muss die Kirche in diesem Wandel leisten? Was gibt es in der christlichen Tradition zu entdecken? Die Evangelische Akademie im Rheinland veranstaltet dazu einen Online-Kongress für alle, die sich fragen, was Kirche und Christentum mit dem sozial-ökologischen Wandel zu tun haben. > MEHR ERFAHREN 

"Schöpfung bewahren - geht das überhaupt?" | Studientag 30. März 2022

Seit Jahrzehnten setzen die Kirchen sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ein. Sie berufen sich dabei auf Genesis 2, 15. Doch die Ergebnisse dieses Bemühens sind für viele ernüchternd gering, zu kleinschrittig, nicht konsequent genug. Die großen theologischen Vokabeln wirken abgegriffen. Wie also weitermachen? Der Studientag der EKBO richtet sich an alle, denen ein spirituelles und theologisches Durchdringen der gegenwärtigen Herausforderungen am Herzen liegt. > MEHR ERFAHREN 

Global-solidarische Karwoche für Familien | 11.-18. April 2022 in Haltern am See

Die Kar- und Ostertage im KönzgenHaus haben lange Tradition. Der (Familien-)Kurs verbindet Elemente politischer und theologischer Bildung sowie solche der Liturgie immer in der Frage nach Gestaltung von gutem Leben und von Gesellschaft. In diesem Jahr steht die Auseinandersetzung mit der globalen Klimakrise im Mittelpunkt des Seminars. Es soll nach Wegen gesucht werden, die weltweit Gemeinwohl und Klimagerechtigkeit in den Blick nehmen. Der Austausch darüber erfolgt am Beispiel der MISEREOR Partnerorganisation IDIS auf den Philippinen, die sich sozial und ökologisch den Herausforderungen des Klimawandels stellt. > MEHR ERFAHREN 

"Handlung.Spiel.Raum. Psychische Ressourcen für den sozial-ökologischen Wandel | Seminar 13.-15. Mai 2022 in Hamburg

Für die Verwirklichung einer sozial-ökologischen Transformation braucht es neben der Veränderung von Produktions- und Machtverhältnissen einen Wandel unserer mentalen Infrastrukturen. Wie lässt sich das Wissen über immaterielle Zufriedenheitsquellen für die eigene politische Handlungsfähigkeit nutzen? Was können wir gewinnen, wenn wir Achtsamkeit, Spiel und Vergnügen in der politischen Bildungsarbeit mehr Raum geben? Das Wochenendseminar der Bildungsstelle Nord von Brot für die Welt in der Missionsakademie in Hamburg vermittelt methodisches Handwerkszeug für die Gestaltung transformativer Lernprozesse. > MEHR ERFAHREN 

Ökumenischer Klimapilgerweg 2022

Nach dem erfolgreichen Klimapilgerweg 2021 zur UN-Klimakonferenz in Glasgow hat die Klimapilgerbasis in diesem Jahr zwei kürzere Pilgerziele ausgewählt: den 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart und die Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen in Karlsruhe. Die nächsten beiden Weltklimakonferenzen finden außerhalb Europas statt und bieten sich als Ziel nicht an. Vom 15.-29. Mai führt der Klimapilgerweg von Augsburg nach Stuttgart, vom 21.-30. August von Stuttgart nach Karlsruhe. Der erste Streckenabschnitt erfolgt in Zusammenarbeit mit MISEREOR im Rahmen der "Max. 1,5 Grad" Kampagne und schließt mit dem Besuch des Katholikentags in Stuttgart ab. > MEHR ERFAHREN 

Ökumenische Mitmachaktion Trendsetter Weltretter

Ein ökumenisches Bündnis in der Pfalz startet auch in diesem Jahr in der ökumenischen Schöpfungszeit die Mitmachaktion "Trendsetter Weltretter" unter dem Motto "zusammen leben". Wie kann gemeinschaftlich organisiertes Leben nachhaltiger werden? Welche Perspektiven gibt es?  Zusammen leben heißt einander wahrnehmen, heißt Dinge teilen, heißt das Leben teilen und so das Leben schützen. Die Aktion lädt zum Ausprobieren ein, wie wir unser Zusammenleben hin zur Nachhaltigkeit gestalten und welche weitere Möglichkeiten es noch zu entdecken gibt. > MEHR ERFAHREN

Stellenausschreibung: Referent*in für Ökologie und Nachhaltigkeit

Die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands sucht für die Bundesgeschäftsstelle in Bad Honnef eine*n Referent*in für Ökologie und Nachhaltigkeit für die Weiterentwicklung der pädagogischen und politischen Arbeit in diesen Themenbereichen. Bewerbungsfrist ist der 4. April 2022. > MEHR ERFAHREN 

Neue Mitglieder im ÖNK

Unser Netzwerk wächst weiter: in den vergangenen Wochen haben wir die katholische Pfarrgemeinde Guter Hirt in Winsen, das ev.-luth. Dekanat Augsburg und die evangelische Kirchengemeinde Ettlingen als neue Mitglieder begrüßen können. Damit umfasst das Netzwerk fast 100 kirchliche Organisationen bundesweit. Wir freuen uns, dass sich immer mehr kirchliche Akteure für Klimagerechtigkeit einsetzen.

Aktionen


Churches for Future laden zum Mitmachen beim Klimastreik am 25. März ein

Für Frieden und Klimagerechtigkeit rufen Churches for Future bundesweit zur Beteiligung am Klimastreik von Fridays for Future am 25. März 2022 auf. In einer Fotoaktion unterstützen Kirchenleitungen wie Bischöfin Dr. Beate Hofman der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck oder Bischof Dr. Stephan Ackermann des Bistums Trier gemeinsam mit Freiwilligen, Mitarbeitenden und ehrenamtlich Aktiven unterschiedlicher Institutionen den Aufruf. Die persönlichen Statements zeigen die vielfältigen Beweggründe, auch in diesen Zeiten nicht vom Einsatz für Klimagerechtigkeit nachzulassen. Die Fotos werden auf Twitter und auf der ÖNK-Website geteilt.  > MEHR ERFAHREN

Politische Arbeit im ÖNK

Der Bericht des Weltklimarats hat die dramatischen sozialen und politischen Folgen der Klimakrise belegt. Mit Blick auf die neue Bundesregierung und den Bundestag ist geplant, gezielt Bundestagsabgeordnete der Regierungsparteien aus relevanten Ausschüssen über ihre Wahlkreise anzusprechen auf die Leerstellen im Koalitionsvertrag. Zur nächsten UN-Weltklimakonferenz sollen die Themen Klimafinanzierung und Verantwortung für klimabedingte Schäden und Verluste in den Mittelpunkt gestellt werden. Mit einer Petition zur ökumenischen Schöpfungszeit, die von kirchlichen Gruppen und Institutionen gezeichnet werden soll, wollen wir diesen Forderungen an die Politik Nachdruck verleihen. Die Arbeitsgruppe bereitet aktuell die Petition vor. Das nächste Treffen ist am 2. Mai 2022 um 10 Uhr. Wer Interesse hat, sich an der Arbeitsgruppe und / oder an den Aktionen zu beteiligen, melde sich gerne in der Geschäftsstelle. > MEHR ERFAHREN

Wie gelingt ethisch-nachhaltiges Investieren?

Die Kirchen haben eine besondere Verantwortung für ihre Geldanlagen. Wie kann es gelingen, dass kirchlich-institutionelle Anlager ihr Anlagevermögen nach und nach aus klimaschädlichen Geschäftsmodellen abziehen? Diese Frage versuchen wir derzeit im Gespräch mit Finanzverantwortlichen in Bistümern und Landeskirchen zu erörtern. Ein wichtiger Punkt ist dabei, die globale Perspektive und die Auswirkungen von finanziellen Entscheidungen auf unsere Partner*innen einzubringen. Zur Verdeutlichung der Zusammenhänge suchen wir nach konkreten Beispielen. Negative Beispiele gibt es wahrscheinlich zuhauf, aber lassen sich auch ermutigende Ansätze finden?  Wir sind auf der Suche nach anschaulichen Erfahrungen (negative wie positive) unserer Partnerkirchen und -organisationen und freuen uns über Rückmeldungen aus den weltweiten Beziehungen. Am 28. April um 14 Uhr wollen wir das Thema im Kreis von Mitgliedern und Interessierten weiter diskutieren und die nächsten Schritte festlegen. > MEHR ERFAHREN

Veranstaltungen


6. April 2022 - 9:00 Uhr: Online-Training zur Entwicklung von politischen Strategien

Nach der ersten Durchführung im November möchten wir den Online-Workshop zur Entwicklung von politischen Strategien und Stärkung von Bündnissen im Netzwerk und in den Mitgliedsorganisationen erneut anbieten. Auf Grundlage von Akteursanalyse und Pillars of Support wird in diesem Training herausgearbeitet, wer potentielle Bündnisparter*innen und einflussreiche Entscheidungsträger*innen sind und wie man sie erreicht. Dabei unterstützen Methoden wie das Spektrum der Verbündeten und das PowerMapping, die im Laufe des Trainings an einem realen Beispiel aus der eigenen politischen Arbeit Anwendung finden. Es geht darum in unserem kirchlichen Kontext unseren Handabdruck zu vergrößern. > MEHR ERFAHREN

6. April 2022 - 14 Uhr: "Environmental Peacebuilding: Wie können wir in unseren weltweiten Beziehungen mit Umweltkonflikten umgehen?"

Die Klima- und Umweltkrise verschärft teilweise schon bestehende soziale und politische Konflikte, gleichzeitig ruft sie neue hervor. Environmental Peacebuilding (umweltbasierte Friedensarbeit) bietet den Rahmen, Umweltkonflikte in Umweltkooperationen zu transformieren, um nachhaltigen Frieden zu sichern. Doch wie können solche Vorhaben gelingen? Was ist nötigt, um den Weg für solche Transformationen vorzubereiten und sie kompetent und achtsam zu begleiten? Kann dieses Konzept auch in den kirchlichen Partnerschaften eine Rolle spielen? Dr. Dorothea Hamilton von der Universität Gießen wird uns den Ansatz des Environmental Peacebuilding näherbringen und gemeinsam mit uns überlegen, inwieweit er in den weltweiten Beziehungen der Kirchen Berücksichtigung finden kann. > MEHR ERFAHREN

27. April 2022 - 14:30 Uhr: "Bolivien - Gemeinsam für Klimagerechtigkeit"

Eine langjährige weltkirchliche Partnerschaft verbindet die Bistümer Trier und Hildesheim mit Bolivien. Begegnung und Solidarität, entwicklungspolitisches Handeln und die Verbundenheit im christlichen Glauben sind die Merkmale der weltkirchlichen Partnerschaft. Das Thema Klimagerechtigkeit spielt eine zunehmend größere Rolle. In dem Austausch werden Katharina Nilles vom Bistum Trier und Noelia Crespo vom Bistum Hildesheim die Bolivienpartnerschaft und die Situation in Bolivien vorstellen und aufzeigen, wie das Thema Klimagerechtigkeit in der Partnerschaft in Projekten und Aktionen bearbeitet und gelebt wird. Ein aktuelles Beispiel ist das Workcamp für junge Menschen in Amazonien. Vertreter*innen aus Bolivien werden bei diesem Austausch zu Gast sein. > MEHR ERFAHREN

4. Mai 2022 - 14 Uhr: "Nachhaltig leben aus christlicher Perspektive - Erfahrungen aus Japan nach Fukushima"

Der Reaktorunfall in Fukushima im März 2011 hat in Japan zu einem Umdenken in der Energiepolitik und zu einem Bewusstseinswandel für ein nachhaltiges und klimagerechtes Leben geführt. Wie positionieren sich die Kirchen in Japan zu diesem Thema und welche Ansätze nachhaltigen Lebens verfolgen sie und setzen sie um? Mit dieser Frage wollen wir uns im Austausch mit Prof. Christoph Goro Kimura beschäftigen. Er wird in unserem Austausch einen Überblick geben über die Energiewende in Japan und die Rolle der christlichen Kirchen, ihrer Motivation für ein nachhaltiges Leben und konkrete Beispiele nennen. > MEHR ERFAHREN

19. Mai 2022 - 14 Uhr: "Klimagerechtigkeit in den weltkirchlichen Beziehungen"

Das Bistum Limburg pflegt seit Jahrzehnten weltkirchliche Partnerschaften zu den Diözesen Alaminos (Philippinen), Kosice (Slowakei), Kumbo (Kamerun), Ndola (Sambia) und Sarajevo (Bosnien-Herzegowina). Das Bistum Limburg versteht sich weltumspannend, international, verbunden miteinander - so auch beim Thema Bewahrung der Schöpfung. Beim World Clean Up Day wird dieses Engagement sichtbar und erlebbar. Bei dem Dialog wird Johannes Ludwig, Referent für globale Vernetzung und Solidarität in der Abteilung Weltkirche im Bistum Limburg, die Aktion beim World Clean Up Day als ein Best practice vorstellen. > MEHR ERFAHREN

16.-17. Mai 2022 ÖNK-Netzwerktreffen

Das bundesweite Netzwerktreffen findet vom 16.-17. Mai in Fulda statt. Das Netzwerktreffen ist Teil des im Dezember gestarteten Strategieprozesses 2022. Ausgehend von der Mitgliederbefragung wollen wir gemeinsam diskutieren, wie wir als Netzwerk unsere Potentiale besser ausschöpfen und welche inhaltlichen Schwerpunkte in Zukunft Priorität haben. Das Ziel ist es, eine Strategie für das ÖNK für die kommenden Jahre festzulegen, die es uns ermöglicht, mit den vorhandenen Kapazitäten unsere Reichweite und Wirkung zu erweitern. Wer an der zukünftigen Ausrichtung des Netzwerk beteiligt sein möchte, ist herzlich nach Fulda eingeladen. Anmeldungen sind per E-Mail in der Geschäftsstelle möglich. > MEHR ERFAHREN

26.-29. Mai 2022 ÖNK auf dem Katholikentag

Das ÖNK ist auf dem 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart mit einer Kunstaktion mit dem Künstler Mathias Pelda vertreten. Gemeinsam mit den Besucher*innen soll ein Wandbild zum Thema Klimagerechtigkeit entstehen. Die Aktion findet von Donnerstag bis Samstag im Foyer im Erdgeschoss des Willi-Bleicher-Hauses statt. Da auch viele Mitglieder beim Katholikentag dabei sind, möchten wir die Gelegenheit für ein Treffen nutzen. Wir möchten Sie herzlich zum Netzwerken in das Willi-Bleicher-Haus einladen am Donnerstag, den 26. Mai von 18-20 Uhr. Dort können Sie auch die Entwicklung des Wandbildes ansehen.

Weitere Hinweise


Video zu neuesten Forschungsergebnissen: Wie verändert der Klimawandel Europa?

Heftigere Hitzewellen und mehr Starkregen, weniger Schnee und vielerorts mehr Überflutungen - die Erderhitzung wird Europa 2050 vor große Herausforderungen stellen. In einem EU-Projekt haben Wissenschaftler*innen aus zehn Ländern die Klimazukunft des Kontinents detaillierter als je zuvor erforscht. Das Ergebis ist in einem sechsminütigen Videoclip zusammengefasst, dessen deutsche Version ab sofort auf dem YouTube-Kanal von Klimafakten verfügbar ist.  > MEHR ERFAHREN

Earth Hour am 26. März 2022 

Setzen Sie ein Zeichen für den Klimaschutz! Am Samstag, den 26. März 2022 ist es wieder soweit: Um 20.30 Uhr Ortszeit ist Earth Hour. Weltweit beteiligen sich Privatpersonen, Organisationen und öffentliche Einrichtungen an der symbolischen Aktion für mehr Klimaschutz: sie schalten für eine Stunde das Licht aus und löschen die (Außen-) Beleuchtung. Beteiligen auch Sie sich – in Ihren eigenen vier Wänden, mit Ihrer Kirchengemeinde oder Ihrer Einrichtung! > MEHR ERFAHREN

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Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit
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