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Aktuelles aus dem Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit
- 23. November 2021 -


Nachrichten aus dem Netzwerk


COP 26: Kein Schutzschirm für die Ärmsten

Zum Ende der 26. Weltklimakonferenz (COP26) in Glasgow hat MISEREOR die Ergebnisse verhalten bewertet. Zwar wurde die Dringlichkeit der Klimakrise betont und die fossilen Brennstoffe als Treiber erstmalig konkret benannt, aber die Frage nach der Klimafinanzierung wurde nicht abschließend beraten und entschieden. „Unzureichende Klimaziele und Finanzmittel treiben die Krisenspirale für die Ärmsten der Armen leider auch nach dieser COP weiter an“, so Anika Schroeder, MISEREOR-Klimareferentin, die die Verhandlungen in Glasgow begleitete. „Zwar wollen die Staaten ihre Unterstützung für die Anpassung an veränderte Umweltbedingungen verdoppeln – benennen aber nicht, wie und bis wann diese Mittel bereitgestellt werden sollen. > MEHR ERFAHREN

"Eine herbe Enttäuschung für die Länder des Globalen Südens"

Auch Brot für die Welt beurteilt die Weltklimakonferenz kritisch. Annika Rach, Referentin für internationale Klimapolitik sagt dazu: "Es hätte ein historischer Moment werden können in Glasgow; ein Zeichen für Klimagerechtigkeit und eine Übernahme der historisch gewachsenen Verantwortung gegenüber den Menschen im Globalen Süden, die seit Jahrzehnten von klimabedingten Schäden und Verlusten heimgesucht werden. Anstatt sich solidarisch zu zeigen, hat auch die EU den Vorschlag der G77-Staaten blockiert, eine 'Glasgow Loss and Damage Facility' einzurichten, die finanzielle Soforthilfe für die Ärmsten und Verletzlichsten bei Schäden und Verlusten hätte bereit stellen können. Auf der UN-Klimakonferenz wurde das Ziel verfehlt, neue, zusätzliche finanzielle Zusagen zur Bewältigung von klimabedingten Schäden und Verlusten zu vereinbaren. > MEHR ERFAHREN

KLJB: "Glasgow klappt nur gemeinsam"

Die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) hat als offizielle Beobachter*innenorganisation an der COP26 mit elf Vertreter*innen teilgenommen und die Verhandlungen kritisch begleitet. Der KLJB betonte, dass gerade für die jungen Menschen die Klimakrise die Gefährdung ihrer Freiheiten darstelle und Klimaschutz eine Frage der Generationengerechtigkeit sei. Die KLJB hatte sich im Vorfeld der Konferenz an einem Aufruf des Verbundes der Jugendorganisationen YOUNGO auf der COP angeschlossen und ein deutlich entschlosseneres Handeln in Solidarität mit den von der Krise am meisten betroffenen Staaten eingefordert. Die Bundesvorsitzende Daniela Ordowski unterstrich, dass gerade diese Staaten doppelt getroffen waren, da wegen der Corona-Pandemie viele kleine Inselstaaten nicht teilnehmen konnten. Neben physischen Teilnahmebenachteiligungen besteht weiter ein Ruf nach einer inklusiveren Weltklimakonferenz. > MEHR ERFAHREN

Klimapilgerweg 2021: Erfolgreicher Abschluss in Glasgow

1.649,3 Kilometer haben die Klimapilger*innen auf ihrem Weg zur Weltklimakonferenz zurückgelegt. Rechtzeitig zu ihrem Start erreichte die Gruppe Glasgow nach 77 Tagen durch Polen, Deutschland, die Niederlande und Großbritannien. Vor der Kathedrale wurden sie herzlich empfangen und es wurde gemeinsam gesungen und gebetet. Vor der Rückkehr nach Deutschland nahm die Gruppe in einem großen Bündnis an einer Klimademonstration teil und hielten Mahnwache gemeinsam mit Vertreter*innen verschiedenster Religionen. Dabei wurden Worte und Gedanken zur 26. UN-Klimakonferenz geteilt. Im Anschluss beteten Juden, Muslime, Christen, Hindus, Indigene und Spirituelle auf ihre Art und Weise für das Klima. > MEHR ERFAHREN

Arbeitskreis kirchlicher Investoren (AKI) zeichnet Aufruf zur COP26

Anlässlich der UN Weltklimakonferenz hat die Investor Agenda, eine internationale Initiative von Geldanlegern zur Förderung des Klimaschutzes, eine internationale Erklärung an die Staats- und Regierungsvertreter*innen gerichtet, ihre Klimaschutzziele und -pläne zu erhöhen. Dem Aufruf sind mehr als 730 Geldanleger gefolgt mit einem Anlagevermögen von 52 Billionen USD. Auch der Arbeitskreis kirchlicher Investoren (AKI) hat den Aufruf unterzeichnet. Danach müsse die Politik die Rahmenbedingungen schaffen, die Investitionen in kohlenstoffarme Anlagen fördern, Investitionen in Anpassungsmaßnahmen ermöglichen und einen gerechten Übergang für die betroffenen Arbeitnehmer*innen und Gemeinschaften schaffen. > MEHR ERFAHREN 

DBK: Unser Einsatz für die Schöpfung

Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Arbeitshilfe "Unser Einsatz für die Zukunft der Schöpfung" veröffentlicht. Sie informiert erstmalig umfassend über den Stand des Schöpfungsengagements in den deutschen (Erz-)Diözesen. Zunächst wird im Überblick beschrieben, wie die zentralen Handlungsbereiche Liturgie und Verkündigung, Bildung, Gebäudemanagement, Mobilität und nachhaltiges Wirtschaften zum Klima- und Umweltschutz beitragen. Anschließend werden die Aktivitäten in den einzelnen (Erz-)Diözesen und in katholischen Organisationen wie dem Deutschen Caritasverband, der Deutschen Ordensobernkonferenz, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken und den weltkirchlichen Hilfswerken dargestellt, um den Austausch darüber anzuregen und zu vertiefen. > MEHR ERFAHREN

EKD Synode fordert Klimaneutralität bis 2035

Am 10. November 2021 hat die EKD Synode zum Thema Klimaneutralität beschlossen, dass sowohl die Landeskirchen als auch die EKD ihre Klimaziele verschärfen und bis 2035 klimaneutral sein sollten. In dem Beschluss wird der Rat der EKD aufgefordert, eine Roadmap mit Maßnahmen für eine höhere Verbindlichkeit in der Umsetzung bis zur nächsten Synode 2022 zu entwickeln und zur Entscheidung zu stellen. Damit anerkennt die Synode die Dringlichkeit zum Handeln und der Entwicklung entgegenwirken, dass die Landeskirchen ihre aktuellen Klimaziele nicht einhalten. Ein "Weiter so" dürfe es nicht geben. > MEHR ERFAHREN

Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende zu den Koalitionsverhandlungen

Mit einem eindringlichen Appell hat sich das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende an die Verhandlungsteams des Koalitionsvertrags gewandt: Der Zusammenschluss aus Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverbänden sowie der Evangelischen Kirche in Deutschland bezeichnete dabei die Transformation des Mobilitätssektors als eine der zentralen, gesellschaftspolitischen Aufgaben einer neuen Bundesregierung. Eine tiefgreifende Mobilitätswende müsse - nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes, sondern auch für mehr soziale Gerechtigkeit - im Koalitionsvertrag verankert und mit konkreten Maßnahmen unterlegt werden. > MEHR ERFAHREN 

"Klima der Zukunft?" Kurzfilm als Bildungsmaterial

Die Klimakrise hat entschiedene Folgen für Menschen und Ökosysteme: Das zeigt der Film „Klima der Zukunft? Wetterextreme in Mittelamerika“, den die Christliche Initiative Romero (CIR) in Zusammenarbeit mit ihrer Partnerorganisation UNES produziert hat. Der Film zeigt eindrücklich, welche Gefahren die Klimaveränderungen für die Mangrovenwälder in El Salvador bergen und lässt betroffene Landwirt*innen aus dem Trockenkorridor zu Wort kommen. Der Film bietet sich gut als Bildungsmaterial an im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema Klimakrise, Extremwetter oder Klimagerechtigkeit an. > MEHR ERFAHREN 

ZMÖ: Kampagne im Vorfeld der Klimasynode im Februar 2022

Unter #klimaweltweit will das Zentrum für Mission und Ökumene auf Facebook in der Nordkirche das Thema Klimagerechtigkeit stärken. Impulse von Geistlichen der Partnerkirchen der Nordkirche und aktuelle Entwicklungen rücken die Perspektiven der Länder des Südens in den Blick. Zum Auftakt hat Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt ein Statement veröffentlicht. Auf der nächsten Landessynode im Februar 2022 steht der Klimaschutz im Mittelpunkt, da über die Fortschreibung des Klimaschutzmaßnahmenplans entschieden werden soll. > MEHR ERFAHREN 

Brot für die Welt eröffnet bundesweite Aktion zur Klimagerechtigkeit am 1. Advent

Unter dem Motto „Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft“ legt Brot für die Welt mit der 63. Aktion den Fokus auf den Klimawandel und seine dramatischen Folgen. So beispielsweise in Simbabwe: Auf immer verheerendere Dürren folgen jährlich heftigere Zyklone, deren Regenfluten Felder und Siedlungen zerstören. Die Ernte wird vernichtet und Trinkwasser fehlt. Mit der Aktion unterstützt das Hilfswerk weltweit Partnerorganisationen im Globalen Süden, um gemeinsam innovative Ansätze zur Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln. Die Brot für die Welt Aktion wird am 1. Advent bundesweit in zahlreichen Gottesdiensten eröffnet wie z.B. im Greifswalder Dom oder im Hamburger Michel. Am 3. Advent eröffnet Dr. Dagmar Pruin, Präsidentin Brot für die Welt, die Aktion in Berlin. > MEHR ERFAHREN 

Praxisworkshop zur MISEREOR-Fastenaktion 2022 "Es geht! Gerecht." | 3. Dezember 2021 Online

Die MISEREOR-Fastenaktion 2022 dreht sich um das Thema Klimagerechtigkeit und legt dabei den Fokus auf die Partnerländer Bangladesch und die Philippinen – und natürlich auf Deutschland. Die Aspekte städtische Mobilität, Begrünung und soziale Gerechtigkeit bzw. klimabedingte Migration stehen im Vordergrund. Am 3.12. erzählen wir Geschichten, die Mut machen für eine klimagerechte Welt, informieren und diskutieren mit Ihnen und Gästen aus den Partnerprojekten und Deutschland sowie MISEREOR-Mitarbeitenden über Klimagerechtigkeit und geben Ihnen praxisnahe Anregungen zur Gestaltung der Fastenaktion 2022. > MEHR ERFAHREN 

Kirche im Krisenklima. Im Antropozän von Gott und Mensch erzählen | 26.-28. Januar 2022 Lutherstadt Wittenberg

Ob Pandemie oder Klima: Naturwissenschaften liefern die Grammatik für globale Krisen. Diskurse, politische Positionen, Alltagsgespräche etc. verhalten sich dazu, selbst wo sie sich querstellen. Und Predigten, kirchliche Wortbeiträge und Texte? Sie haben dazu nur dann etwas zu sagen, wenn sie sich dieser Wirklichkeit stellen. Die Veranstaltung des Zentrums für evangelische Gottesdienst- und Predigtkultur befasst sich mit der Klimakrise als Thema für Gottesdienst und Predigt an der konkreten und kreativen Arbeit an Texten, Reden und Predigten in Verbindung mit aktuellen Debatten und theologischen Diskursen. > MEHR ERFAHREN 

Neue Mitglieder im ÖNK

Unser Netzwerk zählt nun mehr als 90 Mitglieder! Im November konnten wir zwei neue Organisationen bei uns begrüßen: das Evangelische Bildungszentrum Hermannsburg und der Katholikenrat im Bistum Dresden-Meißen. Wir freuen uns sehr, dass das Netzwerk stärker wird und mittlerweile in fast allen Regionen in Deutschland vertreten ist. Es fehlen noch Thüringen und das Saarland als Standorte von Mitgliedsorganisationen. Es gibt aber sehr wohl einige Kontakte in die beiden Bundesländer. 

Strategieprozess im ÖNK startet in Kürze

Seit 2018 haben wir in unserem Netzwerk einiges erreicht und gemeinsam mit den Mitgliedern initiiert. Nun wollen wir weiter nach vorne blicken. Zusammen mit den Mitgliedsorganisationen soll eine Strategie für das ÖNK für 2023-2026 entwickelt werden, die auf den erzielten Ergebnissen aufbaut und eine Grundlage für die weitere Arbeit des Netzwerkes bildet. Die Strategie soll dazu dienen, die Wirkung und Reichweite des ÖNK zu erhöhen und zu verbessern. Das Netzwerktreffen 2022 und der Austausch mit den Mitgliedern ist als ein Teil des Prozesses vorgesehen. Im Dezember werden wir darüber informieren, wie dies genau aussehen wird.

Internationales


Führende Kirchenvertreter zum G20 Gipfel: "Klimanotstand erfordert tiefgreifende Veränderungen."

In einem Schreiben an die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten haben führende Kirchenvertreter, die eine halbe Milliarde Christen in über 100 Ländern vertreten, gewarnt, dass der Anstieg der globalen Temperaturen zunehmend katastrophale Folgen für verarmte und gefährdete Gemeinschaften haben wird, die am wenigsten zur Klimakrise beitragen. Sie forderten in ihrem Brief "eine mutige Wirtschaftspolitik, die die Ökonomie wieder in die Gesellschaft und die Ökologie einbettet, soziale und ökologische Risiken und Kosten berücksichtigt und die Umverteilung von Ressourcen fördert." > MEHR ERFAHREN

ÖRK zum Ausgang der Weltklimakonferenz

Der Ökumenische Rat der Kirchen bewertet die Ergebnisse der COP26 als enttäuschend. Der politische Wille zum Umlenken sei noch nicht stark genug, obwohl sich das Zeitfenster zum Handeln immer mehr schließe. Der ÖRK fordert grundlegende und tiefgreifende Veränderungen, um die Katastrophe zu verhindern. Der Rat erkennt aber auch an, dass es einige positive Zeichen auf der Konferenz gegeben habe. > MEHR ERFAHREN


Aktionen


Churches for Future: Nächste Treffen

Fridays for Future gehen zwar (noch) an verschiedenen Orten wie z.B. Hamburg am 3. Dezember auf die Straße und haben Forderungen für die ersten 100 Tage der neuen Bundesregierung aufgestellt, aber das Datum für den nächsten bundesweiten Klimastreik ist aktuell noch nicht bekannt. Bei dem letzten Vernetzungstreffen im November standen daher nicht die Planungen für den Klimastreik, sondern laufende Aktionen aus der for Future-Bewegung im Mittelpunkt. Zudem wurde die Idee diskutiert, zwei Filme aus der Klimabewegung ("Aufschrei der Jugend" und "Dear Future Children") als Angebot allen beteiligten Organisationen und Gruppen für Aktionen und Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Hierzu werden wir alle Churches for Future nähere Informationen zukommen lassen. Das nächste bundesweite Vernetzungstreffen wird am 9. Dezember um 14 Uhr stattfinden. Zudem bilden sich zwei Untergruppen: eine zur Arbeit auf lokaler Ebene und eine weitere zur Entwicklung von Aktionsideen. Wer an einer der Arbeitsgruppen teilnehmen möchte, melde sich bitte bei uns. Das Treffen der "Lokal-AG" ist am 25.11. um 14 Uhr, dies der "Aktions-AG" am 2. Dezember um 14 Uhr. > MEHR ERFAHREN

Nächstes Treffen der Arbeitsgruppe "Politische Arbeit des ÖNK"

Die in diesem Jahr begonnenen Aktivitäten auf der politischen Ebene möchten wir 2022 fortsetzen. Hierzu hat sich im November eine Gruppe von interessierten Mitgliedern getroffen, um sich über mögliche Schwerpunkte nach der Bundestagswahl auszutauschen. In diesem Kreis sind wir noch nicht zu konkreten Ergebnissen gekommen, zumal die Resultate der Koalitionsverhandlungen noch nicht klar sind. Feststeht aber, dass wir uns in diesem Bereich weiter engagieren möchten und politische Arbeit nicht nur auf die politischen Entscheidungsträger*innen beziehen, sondern auch innerkirchlich. Hier steht im kommenden Jahr die Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen in Karlsruhe an. Die Überlegungen möchten wir bei unserem nächsten Treffen am 13. Dezember um 10 Uhr. Wer sich den Diskussionen anschließen möchte, ist herzlich eingeladen. > MEHR ERFAHREN

Mit dem Adventskalender Klimagerechtigkeit in den Kirchen entdecken

Mit dem ÖNK Advenskalender möchten wir in diesem Jahr auf die vielfältigen Projekte, Studien, Positionspapiere und Initiativen im Raum der Kirchen aufmerksam machen. 24 Türchen reichen bei weitem nicht aus, um auf die zahlreichen und sehr unterschiedlichen Aspekte zum Thema Klimagerechtigkeit in den Kirchen hinzuweisen. Wir haben eine kleine Auswahl aus verschiedenen Bereichen - von Klimaschutz in Kirchengemeinden bis hin zu ethisch-nachhaltigen Finanzen - getroffen. Der Adventskalender wird auf unserer Website und auf Twitter zu finden sein und kann gerne weitergeleitet werden. > MEHR ERFAHREN

Katholikentag 2022: Künstler*in gesucht

Das ÖNK wird mit einer Kunstaktion bei dem Katholikentag 2022 vom 25.-29. Mai in Stuttgart vertreten sein. In gemeinsamer Arbeit zwischen Künstler*in und Besucher*innen soll ein Wandbild mit dem Motto „Klimagerechtigkeit: Gutes Leben für alle - Schöpfung erhalten! entstehen. Hierfür suchen wir weiterhin eine/n Künstler*in, gern auch aus dem globalen Süden, die zu dem Zeitpunkt in Deutschland sind. Danke für die ersten Hinweise, die uns erreicht haben. Wenn Ihnen noch ein/e Künstler*in für diese Aktion einfällt, freuen wir uns über Empfehlungen. > MEHR ERFAHREN

Veranstaltungen


1. Dezember 2021 - 14:30 Uhr: "Menschen im Blick" mit Ralf Häußler, Zentrum entwicklungsbezogener Bildung

Unter dem Motto: „Menschen im Blick - für Klimagerechtigkeit und Frieden!“ zeigt eine Initiative in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, wie ihre Partnergemeinden zu Klimagerechtigkeit und Frieden beitragen. Auf der Webseite der Initiative sind Berichte von Partnergemeinden über die Auswirkungen der Klimaerwärmungen vor Ort zu finden. Zugleich stellen die Gemeinden ihre Projekte und Ideen für Klimaschutz, Klimaanpassung und Zusammenhalt in der Gesellschaft vor. Ergänzt werden die Berichte durch Anregungen für Gottesdienste und Gemeindearbeit, für Konfirmandenunterricht und Schule. Ralf Häußler wird in diesem Online-Dialog das Projekt und seine Hintergründe vorstellen und diskutieren. > MEHR ERFAHREN

15. Dezember 2021 - 14 Uhr: "Klimagerechtigkeit und Postkolonialismus" mit Dr. Boniface Mabanza Bambu, KASA

Bei der Verursachung und unterschiedlichen Betroffenheit von den Folgen des Klimawandels sowie der Nutzung der Ressourcen setzen sich koloniale Kontinuitäten fort. In einem ersten Gespräch zu diesem Thema haben wir mit dem nigerianischen Umweltaktivisten Peter Emorinken-Donatus die fehlende Sensibilisierung der Klimabewegung für koloniale Ansätze in der Klimapolitik diskutiert. In einem weiteren Dialog möchten wir den Aspekt mit Dr. Boniface Mabanza Bambu von KASA vertiefen, wie es uns gelingen kann, die Perspektive des globalen Südens stärker zu berücksichtigen und auf der Suche nach Lösungen die kollektiven Erfahrungen und Ideen aus dem globalen Norden und Süden zur Eindämmung der Klimakrise gleichermaßen einzubringen. > MEHR ERFAHREN

24. Januar 2022 - 12 Uhr: "Klimafasten 2022"

Vom 2. März bis 14. April 2022 laden die Kirchen wieder ein, sich am Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit zu beteiligen, die 2022 das Thema Ernährung in den Mittelpunkt stellt. Das Klimafasten, die Themenwochen mit ihren Schwerpunkten sowie Beteiligungs- und Umsetzungsmöglichkeiten stellen vor Katja Breyer (Westfälische Landeskirche), Susanne Fleischmann (Bremische Landeskirche), Petra Steinert (Nordkirche), Maria Karnagel (Hannoversche Landeskirche), Ulrike Nell (Badische Landeskirche) und Siglinde Hinderer (Württembergische Landeskirche). Der Online-Dialog will zum Mitmachen motivieren und lädt zum Ideenaustausch ein. > MEHR ERFAHREN

SAVE THE DATE 24./ 25. März 2022 ÖNK-Netzwerktreffen

Wir starten einen neuen Versuch und wollen uns im kommenden Frühjahr am 24. März zum nächsten bundesweiten Netzwerktreffen zusammenfinden. Wir haben Seminarräume in Fulda reserviert und hoffen, dass wir uns diesmal in Präsenz und nicht virtuell austauschen können. Im Mittelpunkt wird die Frage stehen, wie wir gemeinsam als Netzwerk unsere Potentiale besser ausschöpfen und welche inhaltlichen Schwerpunkte in Zukunft Priorität haben. Wir freuen uns über zahlreiche Mitwirkende. Nähere Informationen zu dem Treffen folgen zusammen mit dem Strategieprozess. > MEHR ERFAHREN

Weitere Hinweise


"Ökozid als internationales Verbrechen" | 30. November 2021 18:00 Uhr

Bei der Online-Veranstaltung der Stop Ecocide Foundation diskutieren Prof. Dr. Christina Voigt, Professorin für Rechtswissenschaften an der Universität Oslo, und Prof. Dr. Hermann Ott, Umweltwissenschaftler, Leiter des deutschen Büros von ClientEarth, über die Weiterentwicklung zur Kriminalisierung von Ökozid als internationales Verbrechen - das neben Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord und Kriegsverbrechen gleichgesetzt werden soll. Im Mittelpunkt der Debatte wird der Entwurf der kürzlich von einem unabhängigen Expert*innengremium veröffentlichten Legaldefinition des Begriffes „Ökozid” stehen sowie die Implikationen der Definition als konkreten Schritt, die Grundursache der Klimakrise anzugehen und potenzielle Folgen für Fälle in Deutschland. > MEHR ERFAHREN

Interreligiöse Initiative zum Stopp von Ökozid | 24. November 2021 16:00 Uhr

Die Stimmen seitens der verschiedenen Religionsgemeinschaften zum Ökozid werden lauter. Es gibt seit diesem Jahr eine interreligiöse internationale Initiative zum Stopp des Ökozids. Bei dem Webinar am 24. November erfahren Sie mehr von den Perspektiven aus verschiedenen Glaubenstraditionen und können mit anderen diskutieren, was wir gemeinsam tun können, um das Ökozid als internationales Verbrechen zu fordern. > MEHR ERFAHREN

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