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Aktuelles aus dem Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit
- 21. Oktober 2021 -


Nachrichten aus dem Netzwerk


Bischöfe ermahnen G20-Staaten

Zum Gipfel der Finanzminister*innen der G20-Staaten haben mehr als 70 katholische Bischöfe und Ordensleute aus aller Welt von den Teilnehmenden der Konferenz gefordert, die Nutzung fossiler Brennstoffe schnellstmöglich einzustellen. Sie haben dies auch mit Blick auf den G20-Gipfel Ende Oktober in Rom und vor dem Hintergrund von laufenden Beratungen im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP 26, die Anfang November in Glasgow beginnt, getan. Aus Deutschland haben der Freiburger Erzbischof Stephan Burger und der Vorsitzende der Kommission Weltkirche bei der Bischofskonferenz, Augsburgs Bischof Bertram Meier, den Appell unterzeichnet. > MEHR ERFAHREN

Bistum Speyer: Klimagebete zur UN-Klimakonferenz

Vom 1.–12. November tagt die Klimakonferenz in Glasgow. Das Klimagebet findet während dieser Zeit täglich um 17:00 Uhr an verschiedenen, öffentlichen Plätzen im Bistum statt. Mit dem Gebet wollen die Verantwortlichen die Aufmerksamkeit auf die Verhandlungen in Glasgow lenken und Christinnen und Christen auffordern, Position für die Klimagerechtigkeit zu beziehen. Bisher stehen folgende Orte fest: Rathausplatz Landau; Marktplatz Neustadt und Domplatz (Domnapf) Speyer. Weitere Orte schließen sich gegebenenfalls an. Das Gebet dauert 20-25 Minuten, angedacht ist ein schlichter Rahmen mit Impulsen, Austausch und gemeinsamem Schweigen. Die Idee des Klimagebets zur Weltklimakonferenz mag auch für andere Regionen ein willkommenes Format sein. > MEHR ERFAHREN

Klimapilgerweg 2021: "Rise to the moment, act now"

Die Klimapilgerndern haben nach mehr als 1000 km mit unzähligen Begegnungen und Aktonen ihren letzten Streckenabschnitt in UK auf ihrem Weg nach Glasgow zur UN Klimakonferenz erreicht. Im Gepäck der Klimapilgernden sind Unterschriften von 2100 Privatpersonen und 70 Kirchen für die internationale Klimapetition von Prayandact4climate und Spenden für den peruanischen Bergbauern Saul Luciano für das aufwendige Gerichtsverfahren gegen den deutschen Konzern RWE, der für Klimaanpassungsmaßnahmen haftbar gemacht werden soll. Die Unterschriften sollen in Glasgow offiziell überreicht werden auf der Klimakonferenz. > MEHR ERFAHREN

Internationaler Youth Climate Action Day | 23. Oktober 2021

Mit dem Youth Climate Action Day wollen junge Menschen weltweit ein deutliches Zeichen vor der UN Klimakonferenz für mehr Klimagerechtigkeit setzen. Seit 2012 zeigt die Initiative, die von einem breiten Bündnis von kirchlichen Organisationen getragen wird, Handlungsmöglichkeiten auf. Die vielen Ideen und Aktionen werden über Social Media verbreitet und werden in der Climate Action Day Weltkarte ersichtlich. Der diesjährige internationale Aktionstag findet am 23. Oktober. In Deutschland stehen Workshops mit Vertreter*innen aus dem globalen Süden, die eine rassismuskritische Perspektive auf Klimagerechtigkeit und Umweltthemen werfen, auf dem Programm. > MEHR ERFAHREN 

COP26: Der Klimakrise entgegentreten

In einem gemeinsamen Papier stellen die Klima-Allianz, in der auch zahlreiche ÖNK-Mitglieder vertreten sind, und VENRO ihre Forderungen zur 26. Weltklimakonferenz in Glasgow vor. Diese ist von entscheidender Bedeutung, um offene Fragen zur Ausgestaltung des Pariser Klimaabkommens zu klären. Ziel sollte es sein, sich auf einen gemeinsamen Zeitrahmen für die Umsetzung der Klimaziele zu einigen. Gleichzeitig muss Artikel 6 zur Regelung des internationalen Emissionshandels ambitioniert ausformuliert werden. Alle Staaten sollten ihre überarbeiteten und verbesserten nationalen Klimaschutzpläne und Finanzierungszusagen schnellstmöglich durch kurz- und mittelfristige Umsetzungspläne ergänzen und Wege zu einer umfassenden Dekarbonisierung aufzeigen. Daneben müssen insbesondere Anpassungsmaßnahmen und der Umgang mit Schäden und Verlusten im Globalen Süden finanziell besser abgedeckt und weiterentwickelt werden. > MEHR ERFAHREN

Konferenz Diakonie und Entwicklung bekennt sich zu UN-Nachhaltigkeitszielen

Die kirchlichen Werke Brot für die Welt, Diakonie Deutschland und Diakonie Katastrophenhilfe sehen sich beim Klimawandel in der Verantwortung und haben Nachhaltigkeit zum zentralen Thema der Konferenz Diakonie und Entwicklung gemacht. Das höchste beschlussfassende Gremium des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung (EWDE), in dem die drei Werke arbeiten, hat sich klar in ihrer konstituierenden Sitzung zu den UN-Nachhaltigkeitszielen bekannt und sich für einen umfassenden sozial-ökologischen Kurswechsel stark gemacht. Die Weichen für ein zukunftsfähiges soziales Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell, das die natürliche Umwelt schützt und globaler Armut und Ungleichheit entgegenwirkt, müssen jetzt gestellt werden können, so die Botschaft der zweitägigen Zusammenkunft im Oktober. > MEHR ERFAHREN

"Klimagerecht in die Zukunft. Klimaschutz von der Idee zur Praxis" - Multiplikator*innenschulung | 22. November 2021

In den Einrichtungen von Kirche, Caritas und Diakonie liegen hohe Potenziale für einen wirksamen Klimaschutz. In der zweiten MultiplikatorInnen-Schulung von VRK, EKD und Klima-Kollekte geht es um praktische Klimaschutzansätze in kirchlichen Einrichtungen, um Berechnungsmodelle zur Klimaneutralität und die Auswirkungen der CO2-Bepreisung. Neben fachkundigen Vorträgen erwarten Sie auch digitale Kleingruppen, in denen die Themen Mobilität, Immobilienbestand und Bilanzierung von Videokonferenzen vertieft werden. > MEHR ERFAHREN

Stellenangebot: Referent*in für Pastoral und Kirchenpolitik

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) sucht für die Bundesstelle in Bad Honnef eine/n Referent*in für Pastoral und Kirchenpolitik in Teilzeit. Der Schwerpunkt der Stelle liegt auf der inhaltlichen Weiterentwicklung der jugend- und landpastoralen Arbeit der KLJB und der Umsetzung von Maßnahmen im Bundesverband. Bewerbungsfrist ist der 7. November 2021. > MEHR ERFAHREN 

Neue Mitglieder im ÖNK

Wir freuen uns über weitere Verstärkung im Netzwerk. Im Oktober begrüßen wir als neue Mitglieder die Evangelische Landeskirche in Württemberg, den Versicherer im Raum der Kirchen (VRK) und das Bistum Limburg. Damit wächst das Netzwerk auf 89 Mitglieder. 

Strategieprozess im ÖNK

Das ÖNK besteht seit 2018. In dieser Zeit hat sich das Netzwerk weiter entwickelt und seine Angebote ausgebaut. Um sich über die zukünftigen Ziele des ÖNK zu verständigen, planen wir in Kooperation mit dem Trägerkreis einen Strategieprozess. Zusammen mit den Mitgliedsorganisationen soll eine Strategie für das ÖNK für 2023-2026 entwickelt werden, die auf den erzielten Ergebnissen aufbaut und eine Grundlage für die weitere Arbeit des Netzwerkes bildet. Die Strategie soll dazu dienen, die Wirkung und Reichweite des ÖNK zu erhöhen und zu verbessern. Das Netzwerktreffen 2022 und der Austausch mit den Mitgliedern ist als ein Teil des Prozesses vorgesehen. Weitere Informationen folgen bis Ende 2021.

Internationales


Weltreligionen fordern mehr Einsatz beim Klimaschutz

Erstmals haben Vertreter nahezu aller Religionen gemeinsam mit Wissenschaftler*innen einen Appell zur Weltklimakonferenz übergeben. In dem Appell gehen die Religionen auf eine gemeinsame moralische Verpflichtung zur Bewältigung des Klimawandels ein. Alle religiösen und spirituellen Traditionen mahnten sowohl Sorge für andere Menschen wie auch für die Schöpfung an. Im Einzelnen fordern Wissenschaft und Religionen, die Welt möge so schnell wie möglich Klimaneutralität erreichen. Zu den Unterzeichnern gehören neben Papst Franziskus hochrangige Vertreter aller christlichen Konfessionen, des sunnitischen und schiitischen Islam, des Judentums, des Hinduismus, des Sikhismus, des Buddhismus, des Konfuzianismus, des Taoismus, des Zoroastrismus und des Jainismus. > MEHR ERFAHREN

Kampagne der Global Prayer and Action for climate justice zur Weltklimakonferenz

Das internationale Bündnis Global Prayer and Action for Climate Justice führt eine Kampagne zur Weltklimakonferenz durch, die aus Gebeten, einer Petition und Advcoacyarbeit besteht und die Staaten auffordert, dringend Fortschritte bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu erzielen. Die von Tausenden unterstützten Forderungen werden bei der Konferenz überreicht. Es ist noch möglich, die Petition zu unterzeichnen. > MEHR ERFAHREN


ÖRK begrüßt die Einsetzung eines UN-Sonderberichterstatters für Menschenrechte und Klimawandel

Seit 2010 fordert der Ökumenische Rat der Kirchen gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Genfer Interreligiösen Forums für Klimawandel, Umwelt und Menschenrechte die Einsetzung eines Sonderberichterstatters, der sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschenrechte befasst. Auf der 48. Sitzung des UN Menschenrechtsrats wurde nun das Mandat für einen Sonderberichterstatter beschlossen, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Rechte und die Würde der Menschen zu ermitteln. > MEHR ERFAHREN

Aktionen


Zentraler Klimastreik in Berlin #IhrLasstUnsKeineWahl

Am 22. Oktober verstärken Fridays for Future den Druck auf der Straße und rufen mit Blick auf die UN Klimakonferenz und die beginnenden Koalitionsverhandlungen zum Klimastreik in Berlin auf. Sie fordern eine Klima-Koalition, die zu einer sozial-ökologischen Transformation führt. Einige Vertreter*innen von Churches for Future sind mit dabei. Treffpunkt für alle Churches for Future ist um 11.30 Uhr am Washingtonplatz. Zur selben Zeit halten einige Mitglieder Klimaandacht zB. in der Greifswalder St. Mariengemeinde und lassen die Glocken läuten in Solidarität mit dem Streik.
Das nächste bundesweite Vernetzungstreffen steht am 11. November um 14 Uhr auf dem Programm. Zudem werden wir eine kleine Arbeitsgruppe für die Entwicklung von Aktionsideen ins Leben rufen sowie eine Gruppe für den lokalen Austausch. Bei Interesse bitte in der Geschäftstelle melden. > MEHR ERFAHREN

Der Klimakrise ein Gesicht geben

Die Stimmen und Geschichten der von der Klimakrise am stärksten betroffenen Menschen stehen nicht im Mittelpunkt der Diskussionen um den Klimaschutz. Anlässlich der UN Klimakonferenz möchten wir anhand einiger Beispiele von Partnerkirchen und -organisationen deutlich machen und zeigen, wie sich ihre aktuelle Situation darstellt. Mit welchen Folgen der Klimakrise haben sie zu kämpfen? Wie gehen sie mit den Auswirkungen um? Welche Forderungen haben sie an die internationale Gemeinschaft zur Eindämmung des Temperaturanstiegs? Mit Bildern und Statements geben wir hierauf ein paar Antworten. > MEHR ERFAHREN

Erinnern Sie Ihre Wahlkreisabgeordneten an ihre Wahlversprechen

Der Klimaschutz hat bei der Bundestagswahl klar an Bedeutung gewonnen. Die Klimakrise wurde im Wahlkampf zum parteiübergreifenden Thema. Mit dieser Wahl hat die nächste Koalition unabhängig von ihrer parteipolitischen Konstellation einen klaren Auftrag für eine Klimapolitik erhalten, die dem Ausmaß der Krise Rechnung trägt. Ob der Klimaschutz wirklich ehrgeiziger umgesetzt wird, haben die Bundestagsabgeordneten in der Hand. Sie können sich in den Sondierungsgesprächen, Koalitionsverhandlungen und im parlamentarischen Prozess dafür stark machen. Als kirchliche Organisationen, die für Klimagerechtigkeit einstehen, können wir sie an ihre Klimaversprechen erinnern. Hierfür haben wir ein Musterschreiben verfasst, mit dem Sie sich an Ihre Wahlkreisabgeordneten wenden können. Vielen Dank an alle, die dem Klimaversprechen Nachdruck verleihen. > MEHR ERFAHREN

Weiterentwicklung der politischen Arbeit des ÖNK

Mit einem Kreis von ÖNK Mitgliedern haben wir in den vergangenen Monaten die ÖNK Aktivitäten zur Bundestagswahl geplant und durchgeführt. Dazu gehörten eine Reihe von Gesprächen mit Abgeordneten und Kandidat*innen, Wahlkreisaktivitäten einiger Mitglieder, unser Aufruf zum ÖKT im Mai sowie die Veröffentlichung des ökumenischen Videostatements zum Auftakt der Schöpfungszeit im September. Nach den Bundestagswahlen möchten wir die zukünftigen Schwerpunkte der ÖNK Advocacyarbeit in einer Arbeitsgruppe diskutieren und planen. Unsere politische Arbeit wird weiterhin ergänzend zur Klima-Allianz erfolgen und konzentriert sich auf die Wahlkreisebene, kirchenspezifische Aktionen und innerkirchliche Kampagnen. Am 3. November um 10 Uhr gibt es hierzu einen ersten Austausch mit Interessierten. Wir würden uns freuen, wenn weitere Mitglieder sich an diesem Austausch beteiligen. > MEHR ERFAHREN

Katholikentag 2022: Künstler*in gesucht

Das ÖNK wird mit einer Kunstaktion bei dem Katholikentag 2022 vom 25.-29. Mai in Stuttgart vertreten sein. In gemeinsamer Arbeit zwischen Künstler*in und Besucher*innen soll ein Wandbild mit dem Motto „Klimagerechtigkeit: Gutes Leben für alle - Schöpfung erhalten! entstehen. Hierfür suchen wir eine/n Künstler*in und sind für Hinweise dankbar, gern auch von Künstler*innen aus dem globalen Süden, die zu dem Zeitpunkt in Deutschland sind. > MEHR ERFAHREN

Veranstaltungen


27. Oktober 2021 - 14 Uhr: "Divestment im Rohstoffabbau" mit Guilherme Cavalli, Red Iglesias y Minería

In vielen lateinamerikanischen Ländern wird der Rohstoffabbau als Motor der Entwicklung angesehen. Ein Großteil der Bevölkerung profitiert aber nicht von einer Verbesserung der Lebensbedingungen. Vielmehr führt der Rohstoffabbau zu Vertreibungen, Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden. Das Netzwerk "Iglesias y Minería " (Kirchen und Bergbau) ist in 8 Ländern Lateinamerikas vertreten und setzt sich für alternative Entwicklungsmodelle ein. Derzeitig führt das Netzwerk mit internationaler Unterstützung eine Divestment-Kampagne durch, um die Finanzierung des Abbaus fossiler Brennstoffe zu beenden. In dem Austausch wird Guilherme Cavalli die Ziele und Inhalte der Kampagne vorstellen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit erörtern. > MEHR ERFAHREN

17. November 2021 - 9:30-12:30 Uhr: Online-Training zur Entwicklung von politischen Strategien

Auf Grundlage des Trainings des Future Matters Project bieten wir einen Online-Workshop zur Entwicklung von politischen Strategien und Stärkung von Bündnissen im Netzwerk und in den Mitgliedsorganisationen an. Auf Grundlage von Akteursanalyse und Pillars of Support wird in diesem Training herausgearbeitet, wer potentielle Bündnisparter*innen und einflussreiche Entscheidungsträger*innen sind und wie man sie erreicht. Dabei unterstützen Methoden wie das Spektrum der Verbündeten und das PowerMapping, die im Laufe des Trainings an einem realen Beispiel aus der eigenen politischen Arbeit Anwendung finden. Es geht darum in unserem kirchlichen Kontext unseren Handabdruck zu vergrößern. > MEHR ERFAHREN

1. Dezember 2021 - 14:30 Uhr: "Menschen im Blick" mit Ralf Häußler, Zentrum entwicklungsbezogener Bildung

Unter dem Motto: „Menschen im Blick - für Klimagerechtigkeit und Frieden!“ zeigt eine Initiative in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, wie ihre Partnergemeinden zu Klimagerechtigkeit und Frieden beitragen. Auf der Webseite der Initiative sind Berichte von Partnergemeinden über die Auswirkungen der Klimaerwärmungen vor Ort zu finden. Zugleich stellen die Gemeinden ihre Projekte und Ideen für Klimaschutz, Klimaanpassung und Zusammenhalt in der Gesellschaft vor. Ergänzt werden die Berichte durch Anregungen für Gottesdienste und Gemeindearbeit, für Konfirmandenunterricht und Schule. Ralf Häußler wird in diesem Online-Dialog das Projekt und seine Hintergründe vorstellen und diskutieren. > MEHR ERFAHREN

15. Dezember 2021 - 14 Uhr: "Klimagerechtigkeit und Postkolonialismus" mit Dr. Boniface Mabanza Bambu, KASA

Bei der Verursachung und unterschiedlichen Betroffenheit von den Folgen des Klimawandels sowie der Nutzung der Ressourcen setzen sich koloniale Kontinuitäten fort. In einem ersten Gespräch zu diesem Thema haben wir mit dem nigerianischen Umweltaktivisten Peter Emorinken-Donatus die fehlende Sensibilisierung der Klimabewegung für koloniale Ansätze in der Klimapolitik diskutiert. In einem weiteren Dialog möchten wir den Aspekt mit Dr. Boniface Mabanza Bambu von KASA vertiefen, wie es uns gelingen kann, die Perspektive des globalen Südens stärker zu berücksichtigen und auf der Suche nach Lösungen die kollektiven Erfahrungen und Ideen aus dem globalen Norden und Süden zur Eindämmung der Klimakrise gleichermaßen einzubringen. > MEHR ERFAHREN

SAVE THE DATE 24./ 25. März 2022 ÖNK-Netzwerktreffen

Wir starten einen neuen Versuch und wollen uns im kommenden Frühjahr am 24. März zum nächsten bundesweiten Netzwerktreffen zusammenfinden. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns diesmal in Präsenz und nicht virtuell austauschen können. Bitte merken Sie sich das Datum vor, der Ort wird zeitnah festgelegt. Im Mittelpunkt wird die Frage stehen, wie wir gemeinsam als Netzwerk unsere Potentiale besser ausschöpfen und welche inhaltlichen Schwerpunkte in Zukunft Priorität haben. Wir freuen uns über zahlreiche Mitwirkende. Nähere Informationen zu dem Treffen folgen. > MEHR ERFAHREN

Weitere Hinweise


Kinostart "Aufschrei der Jugend" am 28. Oktober 2021

Die Doku „Aufschrei der Jugend“ sorgt pünktlich zur Klimakonferenz (COP 26) für frischen Wind im Klima-Diskurs. Am 28. Oktober startet die preisgekrönte ARD-Produktion als Director's Cut exklusiv im Kino. Regisseurin Kathrin Pitterling lässt uns in ihrem Film ganz nah an die jungen Klimaaktivist*innen ran, darunter auch bekannte Gesichter wie Luisa Neubauer und Clara Mayer, die trotz Corona-Einschränkungen mutig für unsere Zukunft weiterkämpfen. Neben dem regulären Kinostart und der Deutschlandpremiere (u.a. mit Luisa Neubauer) in Berlin, ist auch ein Aktionstag "Tag des Aufschreis" geplant, an dem bundesweit zahlreiche Sondervorführungen mit Klimaaktivist*innen von Fridays for Future geplant sind. > MEHR ERFAHREN

Ehrenamtliche Initiative "100xklimaneutral" feiert Etappenziel

Vor einem Jahr hat uns Martin Jochner in einem Online-Dialog die Initiative "100xklimaneutral" vorgestellt und gezeigt, wie Privathaushalte klimaneutral leben können und sich dazu bewusst bekennen. Inzwischen haben sich 123 Menschen zu einem klimaneutralen Leben verpfichtet. Die Mitbegründerin Dr. Lucia Jochner-Freitag betont: „Die Initiative ist inzwischen deutlich mehr als persönliche Einzelstatements. Sie ist der Beginn einer neuen gesellschaftlichen Bewegung. Und sie ist damit auch ein politisches Statement. Sie ist eine klare Absage an die verfehlte Klimaschutzpolitik der vergangenen Jahre und stärkt den PolitikerInnen, die sich ernsthaft für effektiven Klimaschutz einsetzen, den Rücken. Angesichts der dramatischen Klimasituation geht es nicht mehr um die Frage, wer beginnen soll - die Politik, die Wirtschaft oder der/die Einzelne. Jede/r möge in seinem/ ihrem Bereich alles erdenklich Mögliche tun! Es ist höchste Zeit, das „entweder - oder“ durch ein „sowohl - als auch“ abzulösen!“ > MEHR ERFAHREN

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