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Aktuelles aus dem Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit
- 16. Dezember 2020 -


Nachrichten aus dem Netzwerk


Hilfswerke dringen auf global gerechten Klimaschutz

Zur Herbstsitzung des Aktionsbündnis Klimaschutz, dem zentralen Dialogforum der Bundesregierung zur Klimapolitik, haben Misereor und Brot für die Welt ein Impulspapier vorgelegt und die deutsche Regierung gemahnt, ihre Anstrengungen beim Klimaschutz stärker an der globalen Dimension der Klimakrise auszurichten. Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens hat sich Deutschland verpflichtet, Länder, die bereits unter den Folgen des Klimawandels leiden, bei Minderung, Anpassung und der Bewältigung von klimabedingten Schäden und Verlusten zu unterstützen. > MEHR ERFAHREN

Kirchen fordern mehr Engagement der EU im Klimaschutz

Anlässlich des Treffens der europäischen Staats- und Regierungschefs am 10. Dezember haben die beiden großen Kirchen in Deutschland mehr Engagement beim Klimaschutz gefordert. Dafür müsse sich der Europäische Rat dem Europäischen Parlament anschließen und die EU bis 2030 zu einer Minderung der Treibhausgasemissionen von 60 Prozent im Vergleich zu 1990 verpflichten. Der Europäische Rat hat sich beim Gipfeltreffen auf ein Minderungsziel von 55 Prozent geeinigt, was zwar höher als frühere Ziele lag, aber von Klimaschützer*innen nicht als ausreichend gilt. > MEHR ERFAHREN

Klimafinanzierung muss verdoppelt werden

Vor dem virtuellen Weltklimagipfel am 12. Dezember hat Brot für die Welt auf die unzureichende Klimafinanzierung der Industrieländer verwiesen und fordert eine Verdoppelung der finanziellen Unterstützung. Die Klimakrise und die Corona Pandemie verschärfen massiv die Situation der ärmsten Bevölkerungsgruppen im Globalen Süden. Arme Menschen und Länder schaffen es aus eigener Kraft nicht, die immer schwerwiegenderen Folgen des Klimawandels und die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu bewältigen. > MEHR ERFAHREN

Weltkirchenrat zum 5. Jahrestag des Pariser Klimaabkommens

Der Generalsekretär des Weltkirchenrats, Prof. Dr. Ioan Sauca, erinnert an die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit in der Klimapolitik. Auch wenn die Möglichkeiten kleiner werden, den Klimawandel effektiv zu bekämpfen, sieht Sauca Ansätze für eine nachhaltige Zukunft. Entscheidend hierfür wird die nächste Klimakonferenz sein, die auf November 2021 verschoben wurde. Bislang bleiben die nationalen Verpflichtungen zur Einsparung von CO2-Emissionen deutlich hinter den Zusagen zurück. Die internationale Gemeinschaft müsse im Geiste der Solidarität den globalen Herausforderungen begegnen, um eine realistische Chance zu haben, die Krise abzuwenden. > MEHR ERFAHREN

Papst Franziskus zum virtuellen Weltklimagipfel

In einer Videobotschaft hat sich Papst Franziskus an die Staats- und Regierungschefs bei dem virtuellen Weltklimagipfel am 12. Dezember gewendet und eine "Kultur der Achtsamkeit" hervorgehoben, um dem Klimawandel zu begegnen. Die Auswirkungen der Klimakrise und der Pandemie wiegen schwer für die ärmsten und verletzbarsten Menschen. Papst Franziskus gab zum Ausdruck, dass auch der Heilige Stuhl bis 2050 klimaneutral sein wird. Beim Gipfeltreffen kamen auch Klimaschützer*innen aus aller Welt zu Wort. Die Videobotschaften geben ein eindrucksvolles Zeugnis von der Dringlichkeit der Klimakrise wie zum Beispiel die Aussage von Selina Neirok Leem von den Marshall Inseln.

Bistum Speyer: Weihnachten Nachhaltig

Weihnachten steht vor der Tür. Einige Kirchen und Organisationen haben Empfehlungen für ein nachhaltiges Weihnachten zusammengestellt. So auch das Bistum Speyer. Auf der Website erhalten Sie Anregungen, wie Sie das Weihnachtsfest ökologisch und fair gestalten können. > MEHR ERFAHREN

Erzbistum Köln: Vision Schöpfungsverantwortung

Bei den Überlegungen zur Zukunft des Erzbistums Köln spielt die Vision Schöpfungsverantwortung eine zentrale Rolle. Mit dem Visionspapier „Klimapositives und nachhaltig schöpfungsfreundliches Erzbistum Köln“ wurde dem Diözesanpastoralrat am 28. November 2020 ein konkretes Ergebnis des Pastoralen Zukunftsweges vorgestellt und anschließend veröffentlicht. Die Vision soll bis 2030 in sechs Handlungsbereichen umgesetzt werden. > MEHR ERFAHREN

CO2-Fußabdruck und Klimagerechtigkeit

Bei der Multiplikatorenschulung der EKD, Klima-Kollekte und der Akademie des VRK im November stand der Austausch über Klimaschutzkonzepte und ihre Anwendung sowie Kompensationsleistungen für Klimaprojekte im Vordergrund. Die FEST gab einen Überblick über die praktischen Maßnahmen in Landeskirchen ud Bistümern. Die Ergebnisse des Workshops sind in einem Video dokumentiert.
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Neue Mitglieder im ÖNK

In den vergangenen Wochen haben sich mehrere Organisationen, die den "Churches for Future" Aufruf unterzeichnet haben, dazu entschlossen, dem ÖNK auch als Mitglied beizutreten. Wir begrüßen daher sehr herzlich das Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum der EKM in Magdeburg, die Bremische Evangelische Kirche, den ev.-luth. Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde, die ökumenische Arbeitsstelle Weitblick des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein und das Katholische Stadtdekanat Köln in unserem Netzwerk. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Aktionen


Bundesweite Vernetzung von Churches for Future - 2. Online-Austausch am 16. Dezember 2020 | 13 - 14 Uhr

Online-Aktionen, Videokollagen, Online-Andachten waren nur einige Ideen, die beim ersten Austausch der lokalen "Churches for Future" Gruppen im November genannt wurden. Wir möchten den Austausch über die Ideen vertiefen und laden alle lokalen "Churches for Future"-Initiativen und Interessierte ein zum nächsten Vernetzungstreffen am 16. Dezember um 13 Uhr. Bitte melden Sie sich bei Interesse in der Geschäftsstelle. Auf der Website finden Sie weitere Informationen zu "Churches for Future". > MEHR ERFAHREN

Machen wir die Bundestagswahl zur Klimawahl!

Mit Blick auf die Bundestagswahl 2021 beteiligt sich das ÖNK an einem Bündnis mit der Klima-Allianz. Aus ihrer Sicht ist es besonders wirksam, vor der Bundestagswahl persönliche Gespräche mit Abgeordneten in ihren Wahlkreisen vor allem der CDU / CSU zu führen. Als Netzwerk können wir dies unterstützen und mit unseren vielfältigen, bundesweiten Kontakten in die Fläche tragen. Wir möchten Sie herzlich einladen, mit uns gemeinsam zu überlegen, wie wir diese Chance am besten nutzen können und ob es neben den Gesprächen mit Wahlkreisabgeordneten weitere Aktionsformen gibt. Bitte geben Sie uns Rückmeldung, wenn Sie sich an den Aktionen rund um die Bundestagswahl beteiligen möchten: info@oenwkg.de

Veranstaltungen


14. Januar 2021 - 14 Uhr: "Klimafastenaktion 2021"

Die Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit findet seit einigen Jahren bundesweit statt. Vom 17.02.-04.04.2021 laden die Kirchen wieder ein, sich am Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit zu beteiligen. Im Gespräch mit der Initiatorin Katja Breyer, MÖWe, möchten wir die aktuelle Aktion 2021 vorstellen, aber auch gemeinsam überlegen, wie die Aktion bekannter gemacht werden kann, was sich in den vergangen Jahren bewährt hat und wie wir möglichst viele zum Mitmachen motivieren. > MEHR ERFAHREN

4. Februar 2021 - 13 Uhr: "Als Beobachterin bei UN Klimakonferenzen" mit Julia Wäger, KLJB

Seit 2018 ist die KLJB offiziell als Beobachterinnenorganisation der UN-Klimaverhandlungen akkreditiert. Dies gibt der KLJB die Möglichkeit, bei allen offiziellen Verhandlungen wie den großen Klimaverhandlungen als auch den Zwischenverhandlungen dabei zu sein. Auch im Jahr 2019 war eine KLJB-Delegation auf der COP 25 in Spanien mit dabei. Julia Wäger, Referentin für Ökologie, berichtet von diesen Erfahrungen als Beobachterin bei den UN Klimakonferenzen.   > MEHR ERFAHREN

4. März 2021 - 13 Uhr: "Mit nachhaltigen Geldanlagen Projekte im Globalen Süden finanzieren" mit Gerhard Bäumler, Oikocredit

Seit mehr als 40 Jahren finanziert Oikocredit mit dem Geld der Anleger*innen  Partnerorganisationen und Unternehmen im globalen Süden mit dem Ziel, die Lebensumstände einkommensschwacher Menschen zu verbessern. Gerhard Bäumler, Bildungsreferent bei Oikocredit, wird einen Überblick geben, wie die Entwicklungsgenossenschaft funktioniert und welche Projekte unterstützt werden. > MEHR ERFAHREN

Klimagerechtigkeit 4.0: Netzwerktreffen am 17.3.2021

Beim Netzwerktreffen 2021 wollen wir gemeinsam Ideen spinnen und kreativ werden, wie wir als Netzwerk das Thema Klimagerechtigkeit in den Kirchen weiter verankern können. Vernetzung und Austausch sollen auch bei dem eintägigen virtuellen Treffen nicht zu kurz kommen. Wir haben eine abwechslungsreiche und interaktive virtuelle Alternative entwickelt und sind uns sicher, dass wir auch im digitalen Raum eine positive Netzwerkerfahrung erleben können! > MEHR ERFAHREN

Weitere Hinweise


Petition an den Deutschen Bundestag zur Einrichtung eines Klima Bürger*innenrats bis 17.12.2020 offen

Die Initiative Klima-Mitbestimmung JETZT hat eine Petition an den Deutschen Bundestag gerichtet, sich für die Einberufung eines bundesweiten Bürger*innenrats für Klimapolitik nach französischem Vorbild einzusetzen. Dabei werden 100-150 Menschen per Losverfahren ausgewählt, um repräsentativ für die gesamte deutsche Bevölkerung Empfehlungen für die zukünftige Klimapolitik in Deutschland zu entwickeln. Die Petition kann noch bis zum 17.12.2020 unterschrieben werden. > MEHR ERFAHREN

"Doing Climate Justice": Tagungsdokumentation verfügbar

Der 6. Workshop „Befreiende kontextuelle Theologien“ der Universität Leuven Ende Oktober 2020 zum Thema "Doing Climate Justice" setzte sich mit der Frage auseinander, wie theologische Impulse und ethische Maßstäbe zu einer politischen Praxis beitragen, die zu einer Umsetzung von Klimagerechtigkeit führen. Die Dokumentation der internationalen Tagung ist nun verfügbar.
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nachhaltig predigen - neue Materialien für das Kirchenjahr 2020/2021

Auf der Internetplattform nachhaltig predigen sind die Predigtanregungen für die Sonn- und Feiertage im neuen Kirchenjahr 2020/2021 mit Bezug zur Nachhaltigkeit nun verfügbar.
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UN Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen

2019 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Jahre 2021-2030 zur UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen ausgerufen mit dem Ziel, die weitere die Degradierung von Ökosystemen weltweit zu verhindern und die Gesundheit von Mensch und Natur zu gewährleisten. Im Blick sind dabei Wälder, Grasland, Ackerland, Feuchtgebiete, Savannen, andere Land- und Binnengewässerökosysteme, Meeres- und Küstenökosysteme sowie urbane Lebensräume. Indigene und Religionsgemeinschaften spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Forumspartner der UNEP-Initiative "Faith for Earth" unterstützen Religionen dabei, auf der Grundlage spiritueller Werte Veränderungen bei der Wiederherstellung zu bewirken.
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Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit
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